Bad Mergentheim

Kurparkfest Ein Gewitter erzeugten diesmal nur die Blitzlichter der Kameras

Schwelgen im Lichtermeer

Bad Mergentheim.Es war wieder das Highlight im mittleren Taubertal: das Kurparkfest. Rings um die Wandelhalle erstreckte sich für einen Abend die Partymeile der Kur- und Badestadt, die trotz der Festleskonkurrenz wieder viele Tausend Besucher aus nah und fern anlockte. Im Vorfeld der Veranstaltung blickten die Verantwortlichen um Kurdirektorin etwas besorgt zum Himmel, denn die Sonne zierte sich etwas, das Ihre zum Gelingen beizutragen.

Doch Petrus, der in den vergangen Jahren dem Veranstalter des öfteren in die Party-Suppe gespuckt hatte, besann sich eines Besseren und tat ein übriges, um diesen Abend zu einem Erfolg werden zu lassen. Begeistert vom besonderen und fast südländischen Flair des Kurparks waren auch die Gäste aus der italienischen Partnerstadt. Zusammen mit Gastgeberin Kathrin Löbbecke, OB Udo Glatthaar und weiteren Vertretern der Stadt, genoss die Delegation aus Borgonamero den Abend.

Ortsansässige Gastronomen und einige Vereine waren für die kulinarischen Genüsse zuständig, einige hochkarätige Bands, eine Kinderspielstraße, Tanzfolklore und mehr sorgten für Unterhaltung. Das einzige Gewitter, das an diesem Abend über den Kurpark herein brach, war das Blitzlichtgewitter der begeisterten Gäste, die viel hundert Mal die Höhepunkte des Kurparkfestes - die wunderschöne und farbenfrohe Illumination auf dem Parkrasen - auf ihre digitalen Speicher bannten.

Dass das Lichtermeer bei hereinbrechender Dunkelheit dann auch so genial erstrahlen konnte, war wieder den vielen fleißigen und geschickten Kinderhänden zu verdanken, die mit Inbrunst bei der Sache waren.

Für ein grandioses musikalisches Finale sorgte traditionell das Jugendsinfonieorchester Bad Mergentheim unter der Leitung von Alex Bär.

Man könnte sich jedenfalls daran gewöhnen an diese Partynacht, die Appetit machte auf mehr. Aber keine Angst, schon in 365 Tagen ist es wieder soweit, wenn die Kurverwaltung einlädt zum Kurparkfest 2018. habe