Bad Mergentheim

„Wunschmobil unterwegs“ Ehepaar sammelte 900 Euro für den guten Zweck

Spende für Schwerstkranke

Bad Mergentheim.Ihre Goldene Hochzeit sowie einen runden und einen „halbrunden“ Geburtstag nahmen Brigitta und Norbert Scheuring, ein Ehepaar aus Bad Mergentheim, zum Anlass, um gemeinsam mit Familie und Freunden zu feiern. Darüber hinaus sammelten sie für ein Herzensprojekt. Denn statt Geschenken erbaten die Scheurings Spenden für das „Wunschmobil“, einen speziell ausgestatteten Krankentransportwagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der schwerkranken Patienten des Caritas-Krankenhauses in ihrer letzten Lebensphase einen Herzenswunsch erfüllt. Das Projekt „Wunschmobil unterwegs“ wird ermöglicht durch eine Zusammenarbeit des Vereins der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim und des DRK-Kreisverbands Mergentheim.

Während das DRK das Fahrzeug mit medizinisch notwendiger Ausstattung bereitstellt, kümmert sich der Caritas-Förderverein um die Organisation sowie die Finanzierung von Benzinkosten, eventueller Eintritte und die Bereitstellung weiterer medizinisch notwendiger Bedarfe. Auch organisiert der Verein der Freunde und Förderer des Caritas’ eine medizinisch entsprechend ausgebildete Fachkraft als Begleitung.

Im November 2018 startete das Projekt – drei Wünsche schwerstkranker Menschen konnten seitdem erfüllt werden. „Die jüngste Fahrt unseres Wunschmobils ging zum Beispiel in den Bad Mergentheimer Wildpark.

Das war der Herzenswunsch eines Mannes, der zu diesem Zeitpunkt Patient der Palliativeinheit des Caritas-Krankenhauses war und der im Wildpark noch einmal unbeschwert Zeit mit Tochter und Enkelkindern verbringen wollte“, berichtete Helmut Wolf, Geschäftsführer des Fördervereins. Daher freue man sich über Spenden wie die der Eheleute Scheuring ganz besonders. Das bekräftigte auch die Erste Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Sr. Maria-Regina Zohner: „Wir sind überaus dankbar dafür, dass Sie an uns gedacht haben.“Die Palliativeinheit des Caritas-Krankenhauses, auf der schwerstkranke Patienten behandelt werden, kennen Brigitta und Norbert Scheuring bereits. „Wir sind dort stets auf große Menschlichkeit gestoßen, deren Arbeit wir zum einen Honorieren und zum anderen unterstützen möchten“, sagte Brigitta Scheuring. ckbm