Bad Mergentheim

48. Jahreshauptversammlung der Bundeswehr DLRG-Ortsgruppe Carina Haun trug ihren ersten Rechenschaftsbericht über ein „spannendes Jahr“ vor

Vorsitzende steht einer „super Truppe“ vor

Archivartikel

Bad Mergentheim.Die 48. ordentliche Hauptversammlung der Bundeswehr-DLRG-Gruppe Bad Mergentheim ging recht flott über die Bühne. Und irgendwie schwang so etwas wie Aufbruchstimmung mit, als die neue Vorsitzende Carina Haun – quasi als Antrittsrede – ihren ersten Rechenschaftsbericht vortrug.

Neben dem Ehrenvorsitzenden Oskar Karg begrüßte sie von der Ortsgruppe Heinrich Eberle sowie den Leiter des Bezirks Frankenland, Thomas Zemmel. Das vergangene Jahr, so Haun, sei ein spannendes gewesen, mit vielen neuen Herausforderungen an die neu gewählte Führungsmannschaft. Es wurden viele Themen bearbeitet, wie unter anderem die Mitgliederverwaltung, in die es sich schnellstens einzuarbeiten galt. In diesem Zusammenhang ging ein ganz dickes Lob an die Leiter der verschiedenen Abteilungen, für die große Unterstützung und Mithilfe. Sie stehe einer „super Truppe“ vor, die es ermöglicht, die Vereinsarbeit auf mehrere Schultern zu verteilen.

Im Bereich Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung sei man auf nachhaltige Nachwuchsarbeit angewiesen, da einige Ausbilder berufsbedingt nicht regelmäßig anwesend sein können. Egal ob Alt oder Jung, Neueinsteiger seien willkommen. Die Qualität der Ausbildung und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Aktiven wurde vorrangig behandelt. Sowohl im Bereich Ausbildung, Breitensport und Kassenwesen wurden Lehrgänge besucht, um die Ortsgruppe für die Zukunft auf qualifizierte Beine zu stellen. Neben der Schwimmausbildung im „Solymar“ und im Freibad Althausen, habe man sich wieder bei zahlreichen anderen Aktivitäten beteiligt. Hinter der Ortsgruppe liege ein arbeitsreiches Jahr. Man habe sich neu organisiert und sei nun bereit, für die erfolgreiche Vereinsarbeit in 2019 und darüber hinaus.

Paul Vogt berichtete über den Wachdienst beziehungsweise die Rettungswachtätigkeit während der Schwimmausbildung, der 2018 in der „Solymar“-Therme und im Freibad Althausen geleistet wurde. Dazu kamen andere Einsätze, wie beim Würth-Sommerfest, im Freibad Ahorn-Buch und in der Rehaklinik ob der Tauber.

Für den verhinderten technischen Leiter Ausbildung Sebastian Fuchs verlas sein Stellvertreter Martin Rosenitsch den Bericht über das Ressort Ausbildung Schwimmen/Rettungsschwimmen. So lagen die Abnahmen der verschiedenen Schwimmabzeichen bei erfreulichen 85 (Vorjahr 75), die Rettungsschwimmabzeichen mit eingerechnet. Vor allem im Bereich der Nichtschwimmerausbildung und der Jugendschwimmabzeichen habe es eine sehr hohe Nachfrage gegeben. Neu hinzu kamen in 2018 der Aquafitness-Kurs und der Anfängerkurs für Erwachsene. Auch diese Kurse, die aufgrund der großen Resonanz wieder im Programm für 2019 sind, wurden sehr gut angenommen und mit Begeisterung besucht. Um auch für die kommende Saison gut gerüstet zu sein, machte Martin Rosenitsch auf einige Punkte aufmerksam, die sich geändert haben (unter anderem die Anmeldeformulare).

Zusätzlich zu den Kursen gab es erstmalig einen Ausbildertag, an dem diese die Themengebiete wie Aufsichtspflicht, Prävention gegen sexualisierte Gewalt und der methodische Aufbau und Durchführung von Trainingseinheiten behandelt wurden.

Jugendleiterin Viktoria Lenz berichtete von einem Jahr mit vielen Aktivitäten, darunter das Zeltlager in Oberginsbach, den tollen Ausflug zur Wilhelma sowie den gelungenen Familientag in Edelfingen. Weitere Aktionen zeigten, dass die DLRG eine aktive Jugendgruppe besitzt, die es gut versteht neben dem der Lebensrettung auch die Kameradschaft zu fördern. Die Vorstandschaft werde auch künftig, so Carina Haun, das Jugendteam und damit die Nachwuchsarbeit tatkräftig unterstützen.

Den Worten der Referentin für Wirtschaft und Finanzen, Claudia Miola, war zu entnehmen, dass sich die Ausgaben und Einnahmen in etwa die Waage hielten. Es sei weiterhin eine gesunde finanzielle Basis vorhanden. Für die Kassenprüfer bescheinigte Albrecht Dünkel eine vorbildliche Buch- und Kassenführung, so dass Entlastung zu empfehlen sei. Diese wurde vom Ehrenvorsitzenden Thomas Zemmel für den gesamten Vorstand beantragt und von der Versammlung einstimmig erteilt.

Zemmel überbrachte die Grüße des Bezirks und würdigte die hervorragende Arbeit des neuen Vorstands.

Bevor Carina Haun die sehr harmonisch verlaufene Hauptversammlung beschloss, nahm sie zusammen mit ihrem Stellvertreter Sven Hammel einige Ehrungen für Verdienste und langjährig Mitgliedschaft vor. habe