Boxberg

Gemeinderat Es ging um den Kindergarten Neubrunn

Baumkataster für Gesamtort geplant

Neubrunn.In der jetzigen Gemeinderatssitzung in Neubrunn wurden folgende Tagesordnungspunkte behandelt.

Das Landratsamt Würzburg bat die Gemeinde Neubrunn um Meldung, sofern Bedarf besteht für die Errichtung von barrierefreien Bushaltestellen in Neubrunn. Wegen der Lage der Haltestellen an Einfahrten und Eingängen, die berücksichtigt werden müssen hat die Verwaltung die Haltestelle am Geiersberg gemeldet. Der Gemeinderat ermächtigt die Gemeinde, das Ingenieurbüro Breunig-Ruess-Schebler aus Marktheidenfeld mit der Planung von zwei barrierefreien Bushaltestelle im Bereich des Gasthauses Ochsen in Neubrunn.

Der Bewuchs am Wall entlang des Sportplatzes an der Schulbrunnenstraße in Neubrunn muss dringend zurückgeschnitten werden, da er mittlerweile die Gehbahn beeinträchtigt und zugewuchert ist. Der Gemeinderat beschloss, die Mainfränkischen Werkstätten mit dem notwendigen Rückschnitt und dem Auslichten der Lärmschutzbepflanzung zu beauftragen. Die Arbeiten sollen im Zeitraum Januar bis März ausgeführt werden.

Fachbüros gefragt

Für die rechtliche Behandlung bei Schäden, die durch Bäume verursacht werden, ist zur Beweissicherung ein Baumkataster mit den Zuständen der Bäume erforderlich. Die erste Auflistung und Sichtung aller gemeindlichen Bäume im Ortsbereich und entlang der Ortsverbindungsstraßen müssen durch geeignete Fachbüros erfolgen. Die jährlichen Folgekontrollen und Dokumentationen könnten dann durch entsprechend geschultes Personal der Gemeinde durchgeführt werden. Die Fortschreibung der Daten kann durch die Verwaltung eingepflegt werden. Das Gemeindegremium beauftragt die Verwaltung zur entsprechenden Angebotseinholung.

Der Bürgermeister legte dem Gemeinderat die Endabrechnung für den "Umbau und Erweiterung des Kindergartens Neubrunn" vor. Demnach belaufen sich die Gesamtkosten auf 2 520 202 Euro (Kostenschätzung 1684 000 Euro). Der Kostenanteil des Marktes Neubrunn inklusive der Förderung der Krippe beträgt hiervon 1 820 841 Euro. Auf das Bischöfliche Ordinariat entfallen 699 361 Euro. Der Marktgemeinderat beschloss, die von der Gemeinde noch offene Summe von rund 100 000 Euro zur Ablösung des Kredits der Katholischen Kirchenstiftung Neubrunn auf deren Konto zu überweisen.

Die Gemeinde, die Kirchenverwaltung und die Kirchenstiftung/Diözese sind unterschiedlicher Meinung über die Berechnungsgrundlage zur Aufteilung der Sanierungskosten für die Stützmauer am Kindergarten Neubrunn und der Errichtung der Kleinkindgruppe im Schwesternheim. Nach eingehender Diskussion beschloss nun das Gemeindegremium, den Beschluss vom 19. September über eine gegenseitige Beteiligung an den jeweiligen Kosten und somit die Koppelung beider Werke aufzuheben. Die Gemeinde trägt die Kosten für die Errichtung der Kleinkindgruppe selbst und die Kirchenverwaltung mit der Kirchenstiftung ist für die Finanzierung der Stützmauer am Kindergarten Neubrunn zuständig. Der Gemeinderat beschloss, für den Erhalt der gesamten Stützmauer einmalig einen Zuschuss von 5000 Euro an die Kirchenverwaltung zu überweisen.

Sicherung notwendig

Die Dorfmauer zwischen den Anwesen Hauptstraße 7 und 9 ist schadhaft und muss statisch gesichert werden. Der Gemeinderat beschloss, Angebote über verschiedene Lösungen einholen zu lassen und dann die wirtschaftlichste Lösung umzusetzen.

Nachdem auch der Telefonanschluss in der Gemeindeverwaltung durch die Telekom auf VoIP umgestellt wird, muss eine neue Telefonanlage beschafft werden, da die vorhandene nicht für das neue System ausgelegt ist. Dabei sollen auch zwei Klingeln und die Sprechanlage integriert werden. Dafür hat die Verwaltung vier Angebote eingeholt. Der Auftrag wird an die Firma MGR Handel und Dienstleistung aus Neubrunn vergeben.

Die Möbel im Sozial- und Aufenthaltsraum des Rathauses Neubrunn sind in die Jahre gekommen und recht wackelig. Der Gemeinderat beschloss, eine neue Eckbank mit Tisch und Stühlen bei der Firma Spitzhüttl Home Company zu beschaffen.

Der Gemeinderat diskutierte über die Ergebnisverwendung des Sommer Open Air 2017. Bei dieser Veranstaltung blieben 11 500 Euro übrig. Das Gemeindegremium entschied, den Gewinn nicht unter den Vereinen aufzuteilen, da dies nur zu Unmut führt.

Stattdessen soll eine Verwendung in einem Projekt für die Dorfgemeinschaft realisiert werden. Derzeit wurde über die Beschaffung von Sonnensegeln für das Schwimmbad oder die Errichtung eines Grillplatzes in Neubrunn gesprochen. Einzelheiten der möglichen Projekte sollen bei der Klausurtagung ermittelt werden.

Heiko Menig stellte dem Gemeinderat die Grundstruktur der neuen Homepage des Markts Neubrunn vor, welche sich auch den modernen Medien anpasst.

Der Bürgermeister gab bekannt, dass auch der zweite Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Neubrunn, Frank Bethäuser, sein Amt zum 31. Dezember niederlegt. Somit sind bei der Jahreshauptversammlung im Januar beide Kommandanten neu zu wählen. ank