Boxberg

Fränkische Herolde Im Rahmen der Jahreshauptversammlung in Unterschüpf Bilanz für das abgelaufene Jahr gezogen

Beteiligung an Auftritten steigerungsfähig

Archivartikel

Im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung blickten die Fränkischen Herolde aus Unterschüpf auf das abgelaufene Jahr zurück.

Unterschüpf. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Thomas Schenk gedachte man der verstorbenen Vereinsmitglieder. Es folgten die Tätigkeitsberichte der geschäftsführenden Vorstandsmitglieder. Thomas Schenk bedankte sich bei seinem Vorstandsteam für die große Unterstützung 2018. Ein weiteres Anliegen seinerseits war, dass es personell vor größeren Auftritten meist eine Zitterpartie gewesen sei. Er appellierte an die aktiven Musiker, dies zu verbessern.

Zum Thema Kameradschaftspflege war 2018 wieder einiges geboten: Im April wurde nach Kupprichhausen zum Meerrettichessen gewandert, im Juli fuhr Jugendleiterin Melissa Hohstadt, unterstützt von Leonie Roth, mit den Jugendlichen in den Freizeitpark Trippsdrill, im Oktober fand ein zweitägiger Ausflug in die Pfalz statt und im November war man in Laibach zum Entenessen.

Die Schüpfer Weintage waren auch wieder Thema. Schenk sprach ein Lob an alle Helfer aus. Der Zeltabbau wurde in Rekordzeit vom Fanfarenzug erledigt. Für 2019 sprach er an, dass der Fanfarenzug mit der Einteilung dran sei und den Zeltabbau am Freitagabend bewältigen müsse.

Auch Teich- und Schlachtfest sind mittlerweile fester Bestandteil der Fränkischen Herolde.

Die beiden Feste haben sich im Schüpfer Veranstaltungskalender etabliert. Auch hier bedankte er sich bei dem Organisationsteam und allen Helfer.

Schriftführerin Anja Spaag übernahm das Wort. Sie berichtete von den Auftritten 2018. Dies waren unter anderem die drei Faschingsumzüge, der Jacobi-Festtagsumzug in Schrozberg, erstmals der Kärweumzug in Weikersheim, die Eröffnung des Märchenfestes in Weikersheim und der Herbstmarkt in Niederstetten. Zum dritten Mal war man nun schon auf dem Hockenheimring und spielte vor dem F1-Rennen, gemeinsam mit insgesamt 300 Musikern und Fahnenschwingern. Außerdem fand unter der Federführung vom Clarino der Sektion Ost Michael Hemrich wieder ein Sektionstreffen auf der Gründungsstätte der Fränkischen Herolde, der Gamburg, statt. Teil daran nahmen die Fränkischen Herolde aus Dertingen, Höhefeld, Kützbrunn, Neubrunn, Unterschüpf und der Fanfarenzug der Stadt Osterburken.

Als Vorschau kam sie auf folgende Termine zu sprechen: 12. Mai Meerrettichwanderung, 26. Mai Jubiläum des Musikvereins und Fanfarenzugs Kützbrunn, 14. Juli Jubiläum des Fanfarenzugs Osterburken und 22. September das Fanfarenzugtreffen in Annweiler/Trifels.

Kassierer Jürgen Hohstadt verlas den Kassenbericht, die Prüfer Eberhard Beckstein und Cornelia Wiederroth bestätigten eine einwandfreie Finanzführung. Die Entlastung war reine Formsache.

Der musikalische Leiter Thomas Oehm bemängelt etwas die zähe Auftrittsbeteiligung. Man tue sich leichter, wenn jede Stimme mit genügend Bläser besetzt wäre. Vom gemeinsamen Auftritt mit dem Fanfarenzug Osterburken auf dem Matheisemarkt in Schriesheim war er begeistert. Er verkündete zur Begeisterung aller, dass er den Fränkischen Herolde Unterschüpf weiterhin als musikalischer Leiter zur Verfügung stehen werde, man aber akzeptieren müsse, dass es für ihn beruflich nicht immer einfach wäre und er deshalb ab und an auch einmal nicht dabei sein könne.

Stellvertretend für Jugendausbilder Michael Hemrich übernahm Horst Schmid das Wort. Er berichtete über den derzeitigen Stand der sieben Jungbläser und würde sich freuen, wenn es in naher Zukunft weitere interessierte Fanfarenspieler gäbe. Die Jugendprobe findet immer dienstags ab 18 Uhr im Vereinsheim des Fanfarenzugs statt.

Bürgermeister Christian Kremer wünschte den Fränkischen Herolden weiterhin viel Erfolg und bedankt sich für ihr Engagement. Auch er appellierte an die Musiker und deren Auftritts- und Probefleiß.

Den Grußworten schloss sich Andreas Becker, Vizepräsident des Verbands der südwestdeutschen Fanfarenzüge an, und überbrachte die Grüße von Präsident Thomas Palatschek. Er informierte den Unterschüpfer Fanfarenzug über die vergangene Mitgliederversammlung und das bevorstehende Fanfarenzugtreffen in Annweiler/Trifels. Des Weiteren sprach er die Vorständekonferenz an, die am 14. April in Bruchsal stattfindet. Der Verband sei verpflichtet, seine Mitgliedszüge über den Datenschutz zu informieren.

Bürgermeister Kremer übernahm die Wahlleitung des Vorsitzenden. Thomas Schenk wurde einstimmig wieder gewählt. In ihren Ämter bestätigt wurden: Kassier Jürgen Hohstadt, Beisitzer Stefan Graf und Kassenprüfer Eberhard Beckstein. Neu gewählt wurden: Beisitzerin Melissa Hohstadt und Jugendvertreterin Leonie Roth.

Für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden Melissa Hohstadt, Kerstin Rieger und Peter Zöller geehrt, für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft Anja und Carolin Spaag, für 25 Jahre Cornelia Wiederroth, für 30 Jahre Stefan Graf und Thomas Schenk, für 40 Jahre Sibylle Acker und Franz Schubert, für 45 Jahre Ulrich Köhler.

Vom Verband der südwestdeutschen Fanfarenzüge überbrachte Andreas Becker den für 20, 25, 30 und 40 Jahre Geehrten ebenfalls eine Ehrennadel und Urkunde für ihre langjährige Treue zum Verein.

Eine ganz besondere Ehrung wurde Thomas Oehm zuteil. Ihm überreichte der Vorstand eine Urkunde und ein Präsent für stolze 25 Jahre Tätigkeit als musikalischer Leiter. Dafür erntete Oehm viel Applaus.

Die Probefleißigsten im vergangenen Jahr waren: Franz Schubert, Horst Schmid und Kerstin Rieger, sowie bei der Jugend Baraa und Mohamad Mahmoud, Pascal Assel und Marcel Hefner. aspa