Boxberg

Kommunalwahl Vorstellung der SPD-Kandidaten für den Wahlkreis V und des Programms für die Kreistagswahl

Bewerber wollen „nah bei den Menschen sein“

Archivartikel

Main-Tauber-Kreis.Alle Altersschichten, verschiedene Berufe und Vertreter beider Geschlechter sind bei den SPD-Kandidaten zur Kreistagswahl für den Wahlkreis V, Ahorn, Assamstadt, Boxberg und Grünsfeld, vertreten. Schwerpunkte ihres Programms sind Ausbau des Nahverkehrs sowie Unterstützung von Familien.

Neu in der Runde ist die 18-jährige Schülerin Xenia Heckmann aus Schillingstadt. „Mir ist es wichtig, dass sich auch junge Menschen an der Politik beteiligen und ihre Standpunkte und Interessen vertreten“, so die Abiturientin. Sie wolle sich dafür einsetzen, die Gemeinden im Kreis attraktiv für Jung und Alt zu gestalten.

Landwirt Dietmar Hofmann aus Schwabhausen ist Mitglied im Kreistag. Industriekauffrau Christine Kastner aus Grünsfeld will sich unter anderem für die Gleichstellung von Mann und Frau einsetzen. „Frauen im ländlichen Raum nehmen wichtige Rollen in sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bereichen sowie im Ehrenamt ein. Deshalb ist es wichtig, im Kreistag die Stimme der Frauen zu vertreten und sich aktiv an der Gestaltung der Zukunft zu beteiligen“, betont Kastner. Auch für Inklusion will sie sich stark amchen.

Manfred Silberzahns größtes Anliegen ist der Ausbau des ÖPNV. Der technische Lehrer in Rente aus Boxberg ist auch bekannt für sein Engagement in der Bürgerinitiative „Frankenbahn für alle“ und will sich hier weiter einbringen.

Waltraud Herold, als jahrzehntelanges Mitglied im Kreistag, sieht die Herausforderung in der kommunalen Politik darin, allen Bürgern gerecht zu werden. Die SPD-Mitglieder stünden hinter dem geplanten Volksbegehren der Landes-SPD für eine kostenlose Kinderbetreuung mit begleitender Tageseltern-Initiative. Wichtig sei ihr, dass man Menschen, die sich in einem Ehrenamt einbringen, besser zu unterstützen.

Die Identifikation der Bürger mit ihrer Heimat sei ihnen wichtig. Deshalb wolle man Politik „mit und für die Menschen im Kreis“ machen. Dafür und für die anderen Punkte macht sich Kandidat Ernst Zimmermann aus Unterschüpf stark.

Karl-Heinz Schmidt, Ingenieur für Energie- und Umwelttechnik aus Grünsfeld, hat das Thema „Energiewende und Bewahrung der Natur“ zum zentralen Anliegen und will sich besonders für ein optimiertes Abfallmanagement einsetzen. Einen weiteren Aspekt sieht er, wie auch die anderen Kandidaten, in einem deutlich verbesserten Nahverkehrssystem. Die Anbindung mit dem S-Bahn-Netz Osterburken, in Richtung Würzburg, einschließlich des Einsatzes von Niederflurfahrzeugen und einer engeren Zeittaktung, bewertet er als wichtigen Beitrag zum Nachverkehr und Umweltschutz.

Ersatzbewerber auf der SPD-Liste ist Ulrich Staubitz aus Boxberg. Er wünsche sich als Betroffener einen respektvolleren Umgang mit behinderten Menschen. Dazu zähle für ihn besonders das Arbeitsleben.