Boxberg

Interkommunale Zusammenarbeit Heißwasserhochdruckreiniger an die Bauhöfe der Stadt Boxberg und der Gemeinde Ahorn übergeben

Chemiefrei dem Unkraut zu Leibe rücken

Mit einem neuen Heißwasserhochdruckreiniger wollen die Stadt Boxberg und die Gemeinde Ahorn künftig ohne chemische Keule Unkraut bekämpfen.

Boxberg/Ahorn. Chemiefrei, umweltfreundlich und wirtschaftlich so wird man künftig in der Stadt Boxberg und der Gemeinde Ahorn dem Unkraut zu Leibe rücken. Dass dies möglich ist wurde bei der Übergabe des neuen Heißwasserhochdruckreinigers durch die Firma Kärcher auf dem Betriebshof des Boxberger Bauhofs an die Stadt Boxberg und Gemeinde Ahorn deutlich.

Wurde bisher die Unkrautbekämpfung in den beiden Gemeinden hauptsächlich mechanisch, aber auch durch den gezielten Einsatz von chemischen Unkrautvernichtungsmitteln durchgeführt, so wird man dies künftig mit dem im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit von den Gemeinden Boxberg und Ahorn beschafften Heißwasserhochdruckreiniger erledigen.

Ausgelöst durch die Diskussionen um den umweltschädlichen Einsatz von Herbiziden (Glyphosat) zur Unkrautbekämpfung hat man bereits im vergangenen Jahr in der Verwaltung und den Gemeinderäten der beiden Gemeinden den Beschluss gefasst, mit der Beschaffung eines Heißwasserhochdruckreinigers neue umweltschonende Wege in der Unkrautbekämpfung zu gehen.

Eine erhebliche Investition, denn rund 26 000 Euro mussten für die Beschaffung investiert werden die sich die beiden Kommunen, ebenso wie die Betriebskosten, entsprechend dem festgelegten Nutzungsanteil teilen.

Künftig wird man mit diesem Reinigungsgerät durch den Einsatz von konstant 98 Grad heißem Wasser das Unkraut, aber auch durch Mose und Algen verunreinigte Wege, Plätze, Mauern, Gebäudeteile, rundum alles, was von unerwünschten Bewuchs oder Belag behaftet ist, umwelt- und materialschonend beseitigen können.

Sinnvolle Investition

Auch ist der Geräteeinsatz in der gewählten Ausführung, als HDS-Trailer mit einem 500 Liter Wasservorratsbehälter, unabhängig vom Stromnetz und Wasseranschluss nahezu überall möglich. Wie wichtig für beide Kommunen eine für Mensch und Natur schonende Unkrautbekämpfung ist wurde von den beiden Bürgermeistern Christian Kremer (Boxberg) und Elmar Haas (Ahorn) bei der Übergabe des neuen Gerätes besonders hervorgehoben.

Für den Schutz von Mensch und Natur sowie der Pflege und dem Erhalt von öffentlichen Anlagen und Einrichtungen in den beiden Kommunen habe man mit dieser in die Zukunft gerichteten Investition einen wichtigen Beitrag geleistet.

Den beiden Bauhofleitern Kurt Rumm (Boxberg) und Jürgen Hasenfuß (Ahorn), die für den Einsatz und die Koordination des neuen Gerätes verantwortlich zeichnen, wünschten die beiden Rathaus-Chefs viel Freude und Erfolg beim künftigen Geräteeinsatz und der Unkrautbeseitigung. prewe