Boxberg

Kampagne 2019 Kehraus in Boxberg mit Geldbeutelwäsche und Fastnachtsverbrennen

Dankbar für eine schöne närrische Zeit

Doch noch recht gut meinte es der Wettergott am Dienstagabend zum Fastnachtsausklang mit dem Boxberger Narrenvolk.

Boxberg. War der Umzug am Nachmittag recht nass, so verzichtete man am Abend auf den Regenschirm, als man an der Umpfertalhalle Aufstellung nahm, um zum Ende der Fastnachtkampagne 2019 noch einmal alle närrischen Register zu ziehen.

Großartig die Stimmung, als sich der närrische Zug mit den „Umpferpforzern“ an der Spitze im Fackelschein von der Umpfertalhalle zur Narrenbrunnen am Sparkassenplatz bewegte, um mit der Geldbeutelwäsche die letzte Phase der „fünften Jahreszeit“ einzuläuten. Da war aber noch nichts von Abschiedsstimmung zu spüren, denn die bunte Narrenschar war bestens in Stimmung, sang und schunkelte.

Doch alles hat ein Ende – so auch die Boxberger Fastnacht 2019. Doch bevor es soweit war, begrüßte Zunftmeister Günter Ruck hoch vom Narrenbrunnen die Narrenschar mit einem dreifachen „Ho Narro“ und „Elwetritsche spring nei“. Und er brachte es mit zwei Worten auf den Punkt „Schön war’s.“

Dass es auch so war, wurde mit dem großen Beifall, dem „Elwetritsche Spring nei“, dem „Ho Narro“ und der lautstarken großen Schelle mehr als deutlich. Besonderen Dank sagte er seinen Mitstreitern, Präsident Gerd Schlesinger von der „Narrhalla“ und seinem Team, besonders aber dem Prinzenpaar Prinzessin Carmen I. und Prinz Hartmut der II., die ausgezeichnete Repräsentanten der Boxberger Fastnacht 2019 gewesen seien.

Besonderes Anliegen

Auch „Narrhalla“-Präsident Gerd Schlesinger dankte für das beispielhafte Miteinander in der Boxberger Fastnacht. Ein besonderes Anliegen war es für Prinz Hartmut, den Verantwortlichen und Aktiven, den Garden und ihren Trainerinnen, aber auch allen närrischen Freunden der Boxberger Fastnacht für die großartigen Kampagne zu danken. Mit seiner Showeinlage als Tom Jones Double und dem Song „Delilah“ danke er dem närrischen Publikum für die großartige Zeit als „Narrhalla“-Prinzenpaar. Verständlich , dass das närrische Publikum dabei noch einmal so richtig aus den Häuschen geriet.

Etwas wehmütig wurde es schon, als die „Narrhalla-“ und „Bocknarren“-Oberen zusammen mit dem Prinzenpaar die mitgebrachten Geldbeutel inspizierten und feststellten „alles leer“. Doch man war sich schnell einig, „Geldbeutel waschen“, denn vorbei ist die Kampagne 2019. Sauber muss er sein, wenn am kommenden 11. November in der Umpfertalmetropole wieder das „Ho Narro“ und „Elwetritsche spring nei“ zu hören sein wird und die Boxberger Fastnacht 2020 beginnt.

War das Boxberger Fastnachtsfinale damit auch eingeläutet, so war die Fastnacht 2019 noch nicht zu Ende. Im großen Fackelzug ging es vom Narrenbrunnen zum Platz am VfB-Sportheim, wo man endgültig Abschied nahm von der Fastnacht 2019. Tief gerührt die Worte von Präsident Gerd Schlesinger und Zunftmeister Günter Ruck über die gemeinsame schöne närrische Zeit. Und auch Tränen flossen, als von den Fackelträgern der hoch aufgeschichtet Reisigberg entzündet wurde und niederbrannte. Wie der Reisighaufen ein Raub der Flammen wurde und in sich zusammensank, so sank auch die Stimmung bei den Narren, die dabei waren, sich umarmten und mit einem letzten „Ho Narro“ und „Elwetritsche Spring nei“ traurig Abschied nahmen von der Fastnacht. prewe