Boxberg

Neujahrstreffen In Schweigern wurden 2018 die Weichen für positive Entwicklungen gestellt

Das neue Jahr verspricht viel Spannendes

Schweigern.Es ist bereits Tradition, das neue Jahr mit diesem Neujahrstreffen zu beginnen. Ortsvorsteher Ferdinand Eck wünschte den im vollen Bürgersaal des Rathauses für 2019 viel Erfolg.

„Nehmen Sie meine Grüße mit zu ihren Familien, Nachbarn und Freunden und auch an alle, die alters- oder krankheitsbedingt nicht mehr aktiv am Leben in unserer Gemeinschaft teilnehmen können. Dieses Neujahrstreffen ist ein guter Anlass zu Beginn des neuen Jahres zusammenzukommen, um die Gemeinschaft zu pflegen. Ein neues Jahr ist immer mit Hoffnungen und guten Vorsätzen verbunden“, so Ferdinand Eck.

Gefühl des Neuanfangs

Dieses Gefühl des Neuanfanges verleihe „uns Energie und gibt uns Mut, etwas Neues zu wagen“. Es sei daher auch eine gute Voraussetzung weiterzukommen – persönlich oder beruflich.

2018 sei ein Jahr der Wetterextremen gewesen. Im Januar tobte Orkan „Fredericke“ über Deutschland, Dächer und Häuser wurden abgedeckt und Bäume entwurzelt, Menschen kamen dadurch zu Tode.

Im Juni ging ein Unwetter über den Main-Tauber-Kreis, bei dem Häuser durch einen Erdrutsch beschädigt wurden. Im Sommer kam die Hitzewelle mit Temperaturrekorden über Deutschland. Bei der Fußballweltmeisterschaft war die deutsche Fußballnationalmannschaft erstmals in der Geschichte, in der Vorrunde ausgeschieden. Es gab die Mondfinsternis und noch vieles mehr . . .

Des Weiteren folgte von Eck ein Rückblick über die abgeschlossenen Projekte im vergangenen Jahr und ein Ausblick auf 2019.

Die Schulräume der Grundschule wurden in den letzten zwei Jahren umfangreich saniert.

Im Bereich der neuen Bahnunterführung in der Bahnhofstraße wurden im Zuge der Baumaßnahme der Deutschen Bahn neue Gehwege auf beiden Seiten geschaffen und seitlich eine Böschungsmauer aufgestellt.

Zudem sorgt dort eine neue Beleuchtung in der Unterführung sowie davor und danach für mehr Sicherheit für alle Fußgänger und Radfahrer.

Saniert wurde der Ursbachweg und die Lange Gasse, erneuert wurde dort die Wasserleitung, die Beleuchtung mit LED-Lampen, die Straßenoberfläche und neue Gasanschlüsse an die Wohnhäuser gelegt. Auch in der Pfarrgasse sind mehrere LED-Lampen entlang der Straße aufgestellt worden und in der Marktstraße und dem Friedhof wurden mehrere Bäume gepflanzt.

Ein besonderes Jahr

2018 war auch ein besonderes Jahr der Planungen für die künftige positive Entwicklung der Umpfertalgemeinde in den nächsten Jahren. So wurde die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Gewann „Stütze“ in Richtung Bad Mergentheim/Unterschüpf beantragt, dort sollen ein Netto-Einkaufsmarkt und ein neues Lagerhaus der ZG-Raiffeisen entstehen. Weiter laufen die Planungen für das Baugebiet „Dell/Epplinger Weg“ mit über 40 Bauplätzen. Die ersten Bauherren wollen so schnell wie möglich mit dem Hausbau beginnen. In Kürze, je nach Witterung, soll mit der Wohnumfeldmaßnahme „Neue Straße/Schulstraße“ begonnen werden. Im Juni erfolgte der Spatenstich für ein Ärztehaus in der Bahnhofstraße durch die Arztpraxis Rechtenwald aus Schweigern. Kurz vor Weihnachten war bereits das Richtfest, Mitte des Jahres sollen dann die neuen Räumlichkeiten bezogen werden. Die Breitbandversorgung ist fast fertiggestellt und im Kindergarten „Pusteblume“ soll eine Kleinkindergruppe eingerichtet werden.

Mit Sandra Stadler-Uibelhör bekam Schweigern eine neue junge Pfarrerin. Im Januar war Karl Dürr gestorben, er war von 1978 bis 1989 Ortsvorsteher. Durchgeführt wurde wieder die „Aktion Saubere Landschaft“ und eine Bachreinigung von der Ortsverwaltung unter der Mithilfe der Feuerwehr. Zahlreich beteiligt hat sich die Bevölkerung an der Kundgebung „Frankenbahn für alle“, obwohl bei dem dreijährigen Probebetrieb der Zug nur durchfahren wird, ohne anzuhalten. Zum Schluss bedankte sich Ferdinand Eck bei all jenen, die ihn bei einer Arbeit unterstützt hätten. fe