Boxberg

Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs

Archivartikel

Boxberg.Zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren eröffnet der Heimatverein Boxberg gleich zwei Sonderausstellungen während des Maimarktes. Bilder von gezeichneten Fronterlebnissen stammen von Fritz Zalisz. Der 1893 in Gera geborene Künstler ist bekannt als deutscher Maler, Grafiker, Bildhauer und Dichter. Zalisz gilt als Weggefährte von Otto Kokoschka, der für Expressionismus und Wiener Moderne steht. Die in Vitrinen gezeigten Original-Bilder zeigen Kriegserlebnisse des Künstlers. Zalisz war während des Ersten Weltkrieges als Kriegsmaler eingesetzt. Er starb 1971 bei Leipzig. Die zweite Ausstellung widmet sich Feldpostkarten im Ersten Weltkrieg. Rolf Lutz, der vor zwei Jahren einen Vortrag beim Heimatverein über die die Fülle und Vielfalt solcher Feldpostkarten hielt, stellte die Auswahl zusammen: Soldatenporträts, Abschiedsszenen, Kriegsalltag, Kriegszerstörung, Religiöses und Propaganda. Auf Stellwänden werden die Karten präsentiert und erläutert. Ergänzend stellt der Heimatverein Infos vor, die die durch den Ersten Weltkrieg gezogene Todesspur zeigen. Geöffnet ist das Heimatmuseum (Kurpfalzstraße) am 10. und 13. Mai jeweils von 14 bis 17 Uhr. suso/Bild: Dieter Thoma