Boxberg

Gesundheitszentrum Richtfest nur sechs Wochen nach dem Spatenstich gefeiert / Gute Arbeit aller Beteiligten gewürdigt

Herausragende Bedeutung für die Stadt

Auf dem Weg zur Fertigstellung der neuen Sozialstation in Boxberg wurde mit dem Richtfest am gestrigen Donnerstag ein weiterer Schritt getan.

Boxberg. Die große Zahl an Gästen zeigte die Bedeutung, die in Boxberg dem Neubau der Sozialstation als ersten Abschnitt sowie der Fortsetzung im nächsten Jahr beigemessen wird.

Traditionell eröffnet wurde das Richtfest mit dem Richtspruch des Zimmermanns aus luftiger Höhe, der die bisher gute Arbeit aller Beteiligten würdigte und abschließend das Glas im Hof zerschmetterte.

Auf die langjährige Zusammenarbeit mit der Stadt Boxberg blickte der Vorstandsvorsitzende des Saarländischen Schwesternverbandes, Thomas Dane, zurück. „Seit über 50 Jahren ist der Schwesternverband hier zugegen“, so Dane. 1968 hatte das damalige Bezirkskrankenhaus mit Schwesternproblemen zu kämpfen – und der Saarländische Schwesterverband konnte Personal zur Verfügung stellen. Nur ein Jahr später übernahm der Verband das Haus in Boxberg.

Nach der Auflösung des Bezirkskrankenhauses 1971 wurde es in ein reines Pflegekrankenhaus umgewandelt und schließlich 1981 erweitert. Der Schwesternverband selbst hat mit dem „Haus an der Umpfer“ ein eigenes Gebäude erstellt.

Das inzwischen leere Krankenhaus war vor zwei Jahren abgerissen worden, was viele Bürger persönlich stark getroffen hatte. Nun kehrt ein ähnliches Haus mit elf barrierefreien Wohnungen und der Tagespflege in die Stadt zurück, so Dane.

In einem zweiten Abschnitt werden 14 Wohnungen sowie ein Therapiezentrum folgen.

Der Vorstandsvorsitzende dankte allen am Bau Beteiligten für die geleistete Arbeit, wobei man erst vor sechs Wochen den symbolischen ersten Spatenstich getätigt hatte. Bis zur Einweihung werde es dann allerdings noch etwas dauern, im Sommer 2018 ist der Termin vorgesehen.

„Ich bin froh, dass das Haus jetzt Form angenommen hat“, freute sich der Vorsitzende der Sozialstation Boxberg, Bertram Kettemann. Sein Dank ging an den Schwesterverband, der für seine Einrichtung die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Ganz besonders würdigte er auch den Beitrag der Stadt Boxberg, die das Erdgeschoss erworben hat und es der Sozialstation als Mieter zur Verfügung stellt.

Die Zusammenarbeit mit dem Bauherrn sei sehr gut gelaufen, schließlich habe man auch eigene Vorschläge einbringen dürfen. Im zweiten Bauabschnitt werde die Sozialstation Parkplätze in der Tiefgarage anmieten.

Die Glückwünsche der Stadt und des Gemeinderats für den bisherigen äußerst zügigen Bauverlauf übermittelte Bürgermeister Christian Kremer. „Dieses Gebäude an der Stelle des ehemaligen Bezirkskrankenhauses hat eine herausragende Bedeutung für die Stadt und ihre Bürger.“

Das gesamte Projekt mit dem folgenden zweiten Bauabschnitt sei ein Gewinn für alle Bürger der Stadt. Hierbei steige die Lebensqualität für die Älteren, aber durch den Zuzug eines Kinderarztes auch die für Familien und Kinder. „Damit wird dazu beigetragen, dass Boxberg lebenswert bleibt.“