Boxberg

Evangelische Kirchengemeinde Ehrungen langjähriger Mitglieder des Kirchenchors

Lisa Geißler singt seit 65 Jahren

Uiffingen.„Singt dem Herrn ein neues Lied“: Das ist die Aufforderung aus Psalm 96, den christlichen Glauben auch musikalisch zu gestalten. Der Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde Uiffingen tut dies schon seit vielen Jahren aktiv. Als Wertschätzung und Anerkennung dieser Leistung wurden nun zahlreiche Mitglieder für deren langjährige Mitgliedschaft im Chor geehrt.

Petra Dötter, Christel Herold, Luidgard Wild und Olga Kaluzki sind schon seit 15 Jahren im Kirchenchor. Für 25 Jahre wurde Edith Ruck geehrt. Seit 40 Jahren singt Inge Reichert im Chor und Lisa Geißler bereits seit 65 Jahren. Ihnen wurden Urkunden und Präsente überreicht. Dirigent Walter Ries hat sein Amt seit 15 Jahren inne.

Lieselotte Hemmrich als Vorsitzende des Kirchenchores bedankte sich für das langjährige Engagement. In den vielen Sänger- und Dirigentenjahren haben sich die Sängerinnen immer wieder erfolgreich auf Veränderungen eingestellt und unzählige Gottesdienste mit ihrem Gesang bereichert.

Pfarrer Philipp Hocher freute sich darüber, dass die Sängerinnen und der Dirigent die Gaben des Heiligen Geistes im Kirchenchor und in den Gottesdiensten einbringen. Daraufhin segnete er sie.

In der Predigt ging Hocher auf diese besondere Zeit zwischen Zweifel, Glauben und Hoffnung vor Pfingsten ein. Jesus habe die Jünger an Himmelfahrt verlassen. Er ging augenscheinlich auf Distanz zur Welt. Das löste Verunsicherung unter den Jüngern aus. Jedoch habe Jesus die Verheißung hinterlassen: „Ich bin bei euch bis an der Welt Ende“.

Somit konnten die Jünger bei allem Zweifel an ihrem Glauben festhalten und wurden an Pfingsten, 50 Tage nach Ostern, mit dem heiligen Geist belohnt.

Auf das heutige Leben übertragen, gebe es für jeden Menschen Zeiten des Zweifels, aber auch immer wieder Zeichen der Hoffnung und schließlich auch „Hoch“-Zeiten. „Gott ist kein Handy“, stellte Hocher fest.

Im Gebet könne der Gläubige aus der Betäubung der kleinen alltäglichen Ablenkungen aufwachen. Dann könne man die Liebe Gottes spüren und sei offen, diese Liebe weiterzugeben. suso