Boxberg

Realschule Boxberg Absolventen erhielten im Rahmen der Abschlussfeier die Zeugnisse zur Mittleren Reife

Neues Lernkonzept trägt erste Früchte

Boxberg.Zu einer kreativ gestalteten Abschlussfeier luden am Donnerstag die 10. Klassen der Realschule Boxberg ein. Gemeinsam mit Eltern, Lehrern, Bekannten und Verwandten feierten sie dort die bestandene Mittlere Reife.

Nach der Eröffnung, die durch ein Stück des Schulorchesters umrahmt wurde, sprach zunächst Bürgermeister Christian Kremer seine Anerkennung an Schüler und Eltern, aber auch an das Kollegium der Schule aus. Er betonte auch, dass der Schulträger stets hinter der Schule stehe, was sich durch die Bereitschaft für weitere Investitionen in die Schule zeige. Den Grußworten schloss sich die Elternbeiratsvorsitzende Claudia Adelmann an.

Besonders gespannt wartete das Publikum auf die Beiträge der Abschlussklassen. Diese präsentierten Bilder, einen Film und fanden in ihrer Rede passende Worte.

Dass jedes Kind wichtig war, zeigten im Anschluss die Klassenlehrer Melanie Faulhaber-Palmert, Kerstin Kleinheinz und Arben Kaludra. Sie hielten für jeden einzelnen Schüler passende, wertschätzende Worte und ein kleines Präsent bereit. Weitere Höhepunkte des Abends waren sicherlich die vorgetragenen Lieder der Coaches und der Elternsprecher Tanja Schneider und Karsten Hellinger. Diese bedankten sich auch im Namen der anderen beiden Elternvertreter Heike Hehn und Natalja Justus für die geleistete Arbeit.

Der Höhepunkt des Abends war jedoch die Rede der Schulleiterin Andrea Fürle. Diese betonte zunächst, dass die jetzige Abschlussklasse die erste Klasse sei, die nach einem neuen Lernkonzept unterrichtet wurde. Ziel dabei sei es, jeden Schüler nach seinen Fähigkeiten individuell zu fördern. „So soll die Realschule Boxberg eine Schule für alle Schüler sein.“

Fortschrittliches Lernen

Damit dies habe gelingen können, galt es, ein Konzept zu entwickeln, dass fortschrittliches Lernen ermöglichte.

Für die geleistete Arbeit dankte sie allen Beteiligten und nahm auch Bezug auf die zahlreichen Zweifler am Fortschritt. Sie zeigte sich stolz, nun verkünden zu können, dass das Konzept aufgegangen war, denn die Ergebnisse konnten im Vergleich zum letzten Jahr nochmals verbessert werden.

Nach dieser bewegenden Rede erhielten schließlich die Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse. Zum Abschlussjahrgang gehörten: Justin Düll, Björn Gerer (2,0), Jan Gretz (2,4), Mario Horwath, Edwin Justus, Steffen Lange, Maxim Ledovskoj, Felix Lonscher, Hakan Paydas, Timo Wachter (1,5), Aaron Wild (2,4), Sanna Sophie Gönner (1,7), Hanna Jerabek (2,2), Tamara Kaufmann (1,9), Linda Krieger (2,0), Eileen Pikart (1,9), Mona Pohl, Franziska Rupp (2,3), Elisa Schneider (2,0), Christin Schwab (2,4), Yannik Braun (2,4), Markus Hecht, Ben Hehn, Philipp Hellinger (2,4), David Käpplinger, Jannik Keppner, Tobias Retzbach, Bastian Ruck, Paul Völker, Marie Dodaj (2,3), Anna-Lena Graf (2,1), Sarah Kilian (1,4), Johanna Preis (2,1), Anna-Lena Remar (1,5), Lara Sawicki, Xena Ulshöfer, Johanna von Thenen (2,1), Hanna Weckesser (1,6) und Larissa Wolf (1,9).

Neben den Belobigungen für einen Abschluss von 2,4 und besser und den Preisen, die ab einem Notendurchschnitt von 1,9 verliehen wurden, galt es noch Preise für besondere Leistungen zu vergeben. Dabei erhielt Sophia Kilian den „Karl Hofmann Preis“, den Preis für Musik, Sport und Kunst erhielten Sanna Sophie Gönner, Sarah Kilian und Johanna von Thenen. Für das Fach Religion wurde Anna-Lena Graf ausgezeichnet, Björn Gerer, Timo Wachter, Sanna Sophie Gönner, Linda Krieger und Hanna Weckesser erhielten den Preis im Fach NWA. Den Sozialpreis erhielt Elisa Schneider für ihr außerordentliches Engagement an der Schule.