Boxberg

Zwei Firmen aus der Region dabei „Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg“ verliehen

Oftmals Pioniere und Vorbilder

Schweigern/Stuttgart.290 mittelständische Unternehmen wurden in Stuttgart mit dem „Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg 2018“ ausgezeichnet: Er ist bundesweit der teilnehmerstärkste Wettbewerb, der Corporate-Social-Responsibility-Aktivitäten (CSR) kleiner und mittlerer Unternehmen auszeichnet.

Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau würdigen mit dem Preis das freiwillige soziale und gesellschaftliche Engagement dieser Unternehmen. Der undotierte Preis steht unter dem Motto „Leistung – Engagement – Anerkennung“ (Lea).

„Alle Unternehmen, die beim Lea-Mittelstandspreis in den letzten zwölf Jahren mitgemacht haben, zeigen eindeutig, dass sie aktiv Verantwortung übernehmen“, erklärte Oberkirchenrat Urs Keller, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Baden im Neuen Schloss in Stuttgart vor 400 Gästen. „Sie engagieren sich mit vielen Ideen in Baden-Württemberg in nahezu allen denkbaren Feldern gesellschaftlich.“

Thomas Herkert, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbands für die Erzdiözese Freiburg, sagte: „Alle Projekte der Lea sind Kooperationsprojekte zwischen einem Sozialpartner und einem Unternehmen. Beide legen ihre Expertise zusammen und ziehen an einem Strang – um einer gemeinsamen Sache willen. Das ist das gesellschaftliche Erfolgsmodell.“

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, betonte: „Auch in diesem Jahr zeigen die vielen eindrucksvollen CSR-Aktivitäten, weshalb der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg in eine gute Zukunft blickt. Die Anerkennung mit der Lea-Trophäe soll Ansporn sein, wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung auch künftig gemeinsam zu leben. Damit bleiben unsere mittelständischen Unternehmen für Fachkräfte attraktiv, sie erschließen sich neue Kundengruppen, und zugleich tragen sie so vor Ort zu mehr gesellschaftlichem Zusammenhalt bei.“

Stephan Burger und Professor Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh würdigten als Schirmherren das soziale Engagement der Unternehmerinnen und Unternehmer. Dieses sei auch für die Kirchen außerordentlich und vorbildlich. „Es ist unverzichtbar, sich dort zu engagieren, wo man lebt und arbeitet, so wie die Unternehmen, die heute hier sind. Damit sind sie oft Pioniere und Vorbilder der verantwortungsvollen Unternehmensführung“, sagte Bischof Burger.

Landesbischof Cornelius-Bundschuh erklärte, „Nachhaltigkeit und Aufmerksamkeit für soziale und vor allem auch globale Fragen sind heute wichtig für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Der Lea-Mittelstandspreis belohnt Unternehmen, die diese Aspekte ernst nehmen.“

Zur Bewerbung aufgerufen waren alle baden-württembergischen Unternehmen mit maximal 500 Beschäftigten, die Wohlfahrtsverbände, soziale Organisationen, Initiativen, Einrichtungen oder (Sport-)Vereine unterstützen und sich gemeinsam mit ihnen gesellschaftlich engagieren. Die öffentliche Anerkennung dieser CSR-Aktivitäten soll zugleich Motivation dafür sein, in der Dauerhaftigkeit dieses Engagements nicht nachzulassen.

Zur Urkundenübergaben fanden sich auch die Firma Garten-Stahl aus Schweigern und Physiotherapeutin Christine Rupp aus Boxberg im neuen Schloss in Stuttgart ein. Beide Firmen engagieren sich sozial für örtliche Vereine und Institutionen und durften so den Preis in Empfang nehmen.