Boxberg

Stadtsanierung Weitere 700 000 Euro für Boxberg bewilligt / Der nächste Beratungstermin ist am 23. April

Private Hausbesitzer und Wohnungseigentümer haben weiter Chance auf Zuschüsse

Boxberg.21 beantragte Projekte und rund zwei Millionen Euro Förderung – so die Zwischenbilanz der „Stadtsanierung Boxberg – Innenentwicklung 2020“.

Bürgermeister Christian Kremer zeigt sich vom großen privatem Interesse beeindruckt. „Boxbergs Ortsbild hat sich seit dem Projektstart 2014 zum Positiven verändert. Neugestaltete, sanierte und instandgesetzte Gebäude machen die Ortsmitte attraktiver und haben die zentralörtliche Funktion gestärkt. Wohnungen wurden saniert und die Menschen leben wieder gern hier.“

Ein Beispiel für eine gelungene Modernisierung zeigt das Objekt in der Unteren Gasse 1. Das Wohngebäude wurde modernisiert. Die Fassade wurde erneuert. Im Innenbereich wurden zudem Arbeiten im Bereich Sanitär, Elektro und die Bodenrenovierung ausgeführt.

Nun gilt es, die Erfolge zu stabilisieren. Deshalb hat die Stadt Boxberg einen Aufstockungsantrag gestellt, um mit dem Programm weitere Maßnahmen fördern zu können. Über die Bewilligung dieses Aufstockungsantrags mit rund 700 000 Euro zeigt sich die Stadtverwaltung mehr als erfreut: „Wir erhalten weiter die Möglichkeit privates Engagement zu fördern und den Ortskern gemeinsam für die nächsten Generationen zu gestalten“, so Kremer. Der nächste Beratungstermin findet am 23. April statt. Interessenten können sich an die Stadt Boxberg, F. Schlör unter Telefon 0 79 30 / 60 52 3). Die Firma Klärle zeichnet für diese kostenlosen Beratungen verantwortlich. Vor Ort werden die Gebäude besichtigt und Sanierungsvorstellungen besprochen. Den Eigentümern wird eine unverbindliche Hilfestellung angeboten. Zu den Maßnahmen der Stadtsanierung zählen Umnutzungen, Modernisierungen, energetische Sanierungen, der Rückbau von Gebäuden mit anschließender Neubebauung sowie die Wohnumfeldgestaltung.

Der Fördersatz beträgt maximal 30 Prozent der berücksichtigungsfähigen Kosten. Diese belaufen sich auf die Nettokosten abzüglich zehn Prozent. Die Mindestinvestition für einen Zuschuss beläuft sich auf 20 000 Euro. Pro Grundstück kann es eine Förderung bis zu 50 000 Euro geben. Voraussetzungen sind neben der Lage im Sanierungsgebiet, umfassende Modernisierungen (mindestens drei Gewerke/eine Fassadenrenovierung, wenn diese nicht in den vergangenen 15 Jahren erneuert wurde). Es besteht zudem die Möglichkeit der steuerlichen Abschreibung. Ein Antrag zur Förderung kann bis Ende 2022 gestellt werden.