Boxberg

Jahresprogramm der „Lebenshilfe“ Main-Tauber-Kreis Erste Exemplare überreicht

Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung

Main-Tauber-Kreis/Boxberg.Im Rahmen der Adventsfeier der „Lebenshilfe“ Main-Tauber-Kreis (wir berichteten) überreichte Vorsitzender Jörg Hasenbusch mit den Mitarbeiterinnen Sabrina Petzelt und Anke Väth an Landrat Reinhard Frank, Bürgermeister Christian Kremer und den Boxberger Pfarrer Edgar Wunsch, die ersten druckfrischen Jahresprogrammhefte des Vereins Lebenshilfe für 2018.

Neu gestaltet

Die 31-seitige Broschüre wurde grafisch neu gestaltet und im Interesse einer besseren Lesbarkeit entschloss sich die Redaktion, die Schrift deutlich zu vergrößern. Das Programm wurde in leichter Sprache verfasst und im Format DIN A 4 gedruckt. Mit dem neuen Angebot wolle die Lebenshilfe bedarfsgerechter orientiert aber auch abwechslungsreicher und interessanter auftreten, so der Vorsitzende.

Landrat Reinhard Frank zeigte sich in seinem Grußwort beeindruckt von der Vielfalt des umfänglichen Programms. Die im Interesse der Menschen mit Behinderung geleistete Arbeit der „Lebenshilfe“ verdiene höchste Anerkennung, so Frank.

Vorsitzender Jörg Hasenbusch dankte dem Landrat sowie den anwesenden Bürgermeistern und kommunalen Vertretern für das klare Bekenntnis zur „Lebenshilfe“ und die stets gute Unterstützung, ohne die ein erfolgreiches Arbeiten nicht möglich wäre.

Auch 2018 bleiben die besonders intensiv nachgefragten Familien entlastenden Dienste und die damit einhergehenden Angebote für Menschen mit Behinderung das eigentliche Kernstück der Arbeit des Vereins. Die dringend notwendige Entlastung der zum Teil rund um die Uhr pflegenden Eltern und Angehörigen steht im Vordergrund der Freizeiten für Schüler und Erwachsene, der Erwachsenentreffs, der schulischen Betreuung, der Ausflüge oder des Ferienprogramms für Kinder mit und ohne Behinderung. Ein besonderes Anliegen der „Lebenshilfe“ ist es aber auch, die Persönlichkeit der Betroffenen zu stärken, gerade im Hinblick auf ihr Sozialverhalten in der Gemeinschaft.

Wichtiges Ziel

Ein wichtiges Ziel der Vereinsarbeit, so Hasenbusch, sei das Bestreben, Menschen mit Behinderung ein Leben in Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung zu ermöglichen. Einen besonderen Schwerpunkt lege die „Lebenshilfe“ daher auf Veranstaltungen, die der Inklusion dienen.

Durch das neue Bundesteilhabegesetz werden die Rechte und die Möglichkeiten der Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben gleichberechtigt teilzunehmen, nachhaltig gestärkt, wie der Vorsitzende weiter feststellte. Diese erfreuliche Entwicklung gelte es jetzt zu nutzen denn dadurch werde es möglich, das Beratungsangebot weiter auszubauen. Bereits seit Oktober 2017 wird Sabrina Petzelt durch die Sozialpädagogin Anke Väth als zusätzliche Halbtagskraft unterstützt, die sich schwerpunktmäßig um die immer wichtiger werdende Beratung kümmert.

Nachfolge angetreten

Bereits 1. Januar hat der neue Geschäftsführer des Betreuungsvereins der „Lebenshilfe“ Main-Tauber-Kreis, Diplom Pädagoge Thomas Heßdörfer seine Arbeit aufgenommen und damit die Nachfolge von Alexander Stolz angetreten, der diese Aufgabe 21 Jahre sehr engagiert erledigte.

Die Geschäftsstelle „Mittendrin“ in Tauberbischofsheim ist ab Januar 2018 auch nachmittags von Montag bis Freitag geöffnet.