Boxberg

Heimatmuseum

Sonderausstellung

Archivartikel

Boxberg.Zum Maimarkt zeigt der Heimatverein Boxberg zwei Sonderausstellungen. Gewidmet sind sie der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, dem Ersten Weltkrieg, der vor 100 Jahren endete. Zu sehen sind „Gezeichnete Fronterlebnisse und Feldpostkarten“, ergänzt mit Informationen über den Krieg und seine Auswirkungen im Raum Boxberg. Die „Gezeichneten Fronterlebnisse“ stammen von Fritz Zalisz (1893-1971), einem deutschen Maler, Grafiker, Bildhauer und Dichter. Er war Teilnehmer des Ersten Weltkriegs und eingesetzt als Kriegsmaler der 58. Division. Die „Feldpostkarten im Ersten Weltkrieg“ stammen aus der Sammlung von Rolf Lutz, der vor zwei Jahren einen faszinierenden Vortrag zu dem Thema hielt. Das Museum zeigt eine Auswahl vergrößerter Karten mit Erläuterung. Ergänzend dazu Plakate über den Krieg und Informationen über die Auswirkungen im Raum Boxberg (wie Fotos vom Boxberger Vereinslazarett).

Gleichzeitig liegt im Museum ein neues Buch mit Listen der Ausgewanderten 1800-1872 aus Nordbaden. Interessierte können nach Namen von Vorfahren suchen.