Boxberg

Kooperation Diakonisches Werk, evangelische Kirchengemeinde und Stadt Boxberg haben die Vereinbarung für das Familiennetzwerk unterzeichnet

Soziale Angebote weiter verbessern

Archivartikel

Die Stadt Boxberg, evangelische Kirche und Diakonisches Werk gehen eine Kooperation für das Familiennetzwerk Boxberg ein.

Boxberg. Als einen wichtigen Schritt für Boxberg und seine Bürgerinnen und Bürger bezeichnete Bürgermeister Christian Kremer die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung für die Einrichtung des Familiennetzwerk Boxberg zwischen der Stadt Boxberg, der evangelischen Kirchengemeinde Boxberg sowie dem Diakonischen Werk des Main- Tauber-Kreises am Donnerstag im Boxberger Rathaus.

Ziel des Familiennetzwerkes Boxberg, dessen Trägerschaft die Diakonie des Main-Tauber-Kreises übernimmt, ist es, die bereits im Stadtgebiet vorhandenen vielfältigen Begegnungs- , Beratungs- und Unterstützungsangebote zu bündeln und zu koordinieren, diese zu ergänzen und zu erweitern, neue Angebote zu erschließen und zu initiieren, die ehrenamtliche Mitarbeit zu fördern und zu unterstützen. Mit dem Familiennetzwerk wird damit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und seiner Ortsteile die Möglichkeit eines direkten Beratungszugangs – ohne Mitgliedschaft oder Beiträge – zu den Angeboten der im Familiennetzwerk integrierten Einrichtungen und Institutionen angeboten und unterstützt.

Umfangreiche Vorarbeiten

Besonderen Dank sagte Bürgermeister Christian Kremer Pfarrer Philipp Hocher und Kirchengemeinderatsvorsitzendem Klaus Dörzbacher von der evangelischen Kirchengemeinde für ihre Initiativen und umfangreichen Vorarbeiten für das „Familiennetzwerk „Boxberg“ sowie Geschäftsführer Wolfgang Pempe vom Diakonischen Werk des Main-Tauber-Kreises für die Übernahme der Trägerschaft sowie die Leitung und Mitarbeit im Familiennetzwerk. Einmütig, so Bürgermeister Kremer, sei auch die Zustimmung des Gemeinderates der Stadt zur finanziellen Unterstützung der Einrichtung und des Betriebes für das Familiennetzwerk erfolgt, um damit Bürgernähe und soziale Angebote im Stadtgebiet weiter zu verbessern.

„Auch in kleineren, ländlich strukturierten Gemeinde ist es notwendig, rechtzeitig Probleme zu erkennen und Lösungen zu suchen“, so Kremer. Mit dem Familiennetzwerk habe man hierzu einen wichtigen Schritt getan, den es gemeinsam weiter auszubauen und fortzuentwickeln gelte.

Geschäftsführer Wolfgang Pempe unterstrich bei der Vertragsunterzeichnung die Bedeutung des Familienzentrums für Boxberg und seiner Ortsteile. Auch auf dem Land gebe es nicht mehr die heile Welt. „Menschen und Familien brauchen mehr Unterstützung bei Problemen und deren Bewältigung.“ Zwar gebe es hierfür zahlreiche Angebote, doch welche und wie man sie erreiche, sei nicht immer einfach. „Hierbei kann das Familiennetzwerk aktiv unterstützen und Hilfestellung leisten“, so Pempe.

Eine enge Kooperation mit den bereits vorhandenen Einrichtungen wie das Medien- und Kulturzentrum, die evangelische Kirchengemeinde mit ihren Kindertagesstätten, dem Verein Akzente mit dem Generationennetzwerk, die evangelische Erwachsenenbildung, die katholische Pfarrgemeinde, der Caritasverband im Tauberkreis sowie zahlreiche weitere Gruppen bieten hierfür eine breite Basis. Er dankte der Stadt Boxberg für die Teilhabe am Familiennetzwerk Boxberg und für die Bereitstellung eines Büros für das Familiennetzwerk im Bereich des Medien- und Kulturzentrums sowie die zugesagte finanzielle Unterstützungen.

Schwerpunkte der Ausrichtung

Für Pfarrer Philipp Hocher von der evangelischen Kirchengemeinde Boxberg sind die vielfältigen sozialen Probleme in unserer Gesellschaft und deren Bewältigung Schwerpunkte für die Ausrichtung und den Betrieb des auf Initiative der evangelischen Kirchengemeinde Boxberg eingerichteten „Familiennetzwerk Boxberg“. Seit mehr als einem Jahr habe man sich mit dieser Problematik in den Gremien befasst. Mit dem Förderantrag bei der evangelischen Landeskirche und deren Zusage zur Weiterentwicklung der Kindertagesstätte in ein „Kinder- und Familienzentrum“ seien die Weichen für das nun realisierte Familiennetzwerk Boxberg gestellt worden.

Ein besonderes Lob zollte er dem Kirchengemeinderatsvorsitzenden Klaus Dörzbacher, der als Hauptverantwortlicher die Entwicklung des Vorhabens „Familiennetzwerk Boxberg“ in den zurückliegenden Monaten aktiv begleitet hat. Dank sagte er auch Wolfgang Pempe vom Diakonischen Werk sowie Boxbergs Bürgermeister Christian Kremer für die organisatorische Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde und die finanzielle Unterstützung.

Lob für Dörzbacher

Mit der gemeinsamen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung „Familiennetzwerk Boxberg“ habe man einen bedeutenden Schritt für die Gemeinschaft der Menschen in Boxberg und seinen Ortsteilen getan, um das Leben in der Stadt Boxberg noch lebenswerter und familienfreundlicher zu gestalten.