Boxberg

Konzert Mitglieder der Gesangsoase begeisterten in der Kulturkirche in Unterschüpf

Viele musikalische Perlen

Archivartikel

Unterschüpf.Eine voll besetzte Kirche, ein lauer Sommerabend, nahezu 50 Sängerinnen und Sänger der Gesangsoase, die in höchster Brillanz eine Fülle an Kompositionen beim nahezu zweistündigem Auftritt in der Kulturkirche Unterschüpf darboten: Pfarrer Heiner Kücherer war die Freude über die Erwartung des Abends anmerkte. Er hieß die Zuhörer sowie die Sänger unter der Gesamtleitung von Claudia Bähr, die gleichzeitig am Piano begleitete, willkommen.

Den Anfang des stilvollen Gesangsabend machten „The Ladis“, ein Frauenensemble, die sich nach der Komposition von A. Mendelsohn und Udo Jürgens „Die beste Zeit oder immer wieder geht die Sonne auf“ in die Herzen aller sangen. Perle an Perle reihten sich die einzelnen Stücke aneinander. Unterschiedliche Klangwelten in Gospel, Klassik und Moderne oder auch einem Liebeslied von Offenbach „Schöne Nacht, du Liebesnacht“ von Renate Süssenguth und Mathias Mattmüller gesungen, bildeten eine eindrucksvolle Homogenität mit stimmlicher Geschlossenheit und Inspiration. Die Zuhörer waren begeistert und zollten allen Künstlern regen Beifall. Aber auch Kompositionen von G. Gershwin erklangen mit „I got rhythm“ von Hanna Lippert gesungen oder „You raise me up“ mit den Stimmen von Sonja Jeßberger und Andreas Stierle. Der italienische Komponist G. Rossini durfte bei dem Hörfest nicht fehlen und wurde glänzend in Erinnerung gebracht mit einem „Duetto Buffo di Due Gatti“ mit Johanna Schreck und Daniela Rüdel. Ein „Requiem“ von A.L. Webber“ mit „Pie Jesu“ mit Alina Schwägerl und Hanna Lippert folgte.

Das Männerensemble „Vocal Sixpack“ begeisterte in exzellenter Harmonie bei „Salvation is created“ und May God bless you“. Die Gruppe „Intakt“, eine vierstimmige Formation, war hochmotiviert bei „Only you“, „Gloria“ von Clarke/Maierhofer oder „Missa for youth“, T. Baumann, und ernteten viel Beifall. Jacques Brel wurde von Matthias Mattmüller in „Il nous faut regarder“brillant verkörpert. Mit C. Francks sakrale Komposition „Panis Angelicus“ brillierte Franz Ködel sehr eindrucksvoll. Das von vielen Stimmen gesungene „Anything goes“ oder „Bless us and keep us Lord“ rundete als Höhepunkt den musikalischen Streifzug ab. Claudia Bähr dirigierte und Sabine Steinmetz begleitete am Piano. Einen durchdringender Beifall der Zuhörer ernteten alle Stimmen, im Besondern aber die Leiterin Claudia Bähr.

Dr. Kücherer dankte für drei Jahre der Zusammenarbeit mit den Worten „Unsere Kirche steht für sie alle zu jeder Zeit offen.“ wahe