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Heimatverein Hainstadt Vier Tage lang Paris besucht / Auch Verdun und Reims auf dem Programm

54 Heimatfreunde waren von der Weltstadt begeistert

Hainstadt.Erste Station der Reise war Verdun. Zunächst ging die Fahrt mit dem Bus über die Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges, wo man noch heute rechts und links der Straße die von den Granateinschlägen herrührenden Trichter und Bajonettgräben der Soldaten sehen kann. Am einstigen Bauerndorf Fleury devant Douaumont, das 1916 völlig zerstört wurde und am Monument Maginot (Denkmal des sterbenden Löwen) vorbei, ging es zum Beinhaus von Douaumont. Dort kann man die Gebeine vieler unbekannter gefallener Soldaten sehen, während vor dem Gebeinhaus sich ein riesiger, gut gepflegter französischer Soldatenfriedhof mit den Namen der Gefallenen auf weißen Kreuzen erstreckte. Der Film „Des Hommes de Boue“ im Beinhaus führte allen Betrachtern nochmals die Schrecken des Weltkrieges vor Augen und zu der Überzeugung, dass ein friedvolles Europa ein sehr kostbares Gut und die bevorstehende Europawahl äußerst wichtig ist.

In Paris angekommen ging es nach dem Abendessen unter Führung von Reiseleiterin Sabine Thibault mit der Metro zum Tour Montparnasse. Mit dem Aufzug gelangte man schnell nach oben auf die rund 200 Meter hohe Aussichtsterrasse. Von dort konnte man beim Rundgang alle hell erleuchteten Sehenswürdigkeiten des nächtlichen Paris sehen. Ein grandioser Eindruck, der den ersten Tag der Reise abrundete.

Am zweiten Reisetag stand Paris intensiv auf dem Programm. Die Stadtrundfahrt, die fast den ganzen Tag in Anspruch nahm, zeigte den Teilnehmern die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie die vor kurzer Zeit teilweise abgebrannte Kathedrale Notre Dame, Place de la Concorde, Tuilerien, Champs-Elysées, Triumphbogen, den Eiffelturm und vieles mehr. Den Abschluss bildete ein Gang durch das Künstlerviertel auf dem Montmartre mit der grandiosen Kirche Sacre Coeur. Nach dem Abendessen gab es noch eine Lichterfahrt auf der Seine.

Der dritte Reisetag führte die Teilnehmer zur Galerie Lafayette. Am Nachmittag fand ein Ausflug nach Versailles statt. Tags darauf stand schon die Heimreise an. Diese führte durch die sanfte Hügellandschaft der Champagne nach Reims, das ausgiebig besichtigt wurde. Auf der Heimfahrt gab es viel Lob für den Heimatvereinsvorsitzenden Ewald Gramlich, der die Fahrt organisiert und an alles gedacht hatte.