Buchen

Unternehmenskreis Buchen III

„Auftragsbestand gut bis sehr gut“

Buchen.Zahlen zur Auftrags- und Beschäftigungslage von Unternehmen aus dem Kreis präsentierten beim Jahrespressegespräch Norbert Johnen vom Unternehmensverband Südwest (USW) und Christoph Schneider, der Vorsitzende des Unternehmenskreises Buchen. Der USW ist ein Interessenverband, spezialisiert in Fragen des Arbeitsrechts, der sozialen Sicherung oder der Fachkräftesicherung. Er berät mehr als 900 Mitgliedsbetriebe mit nahezu 130 000 Beschäftigten. Die meisten Mitgliedsunternehmen sind nicht tarifgebunden.

Die aktuellen Auftragsbestände und Auftragseingänge werden überwiegend als „gut bis sehr gut“ bezeichnet, ging Christoph Schneider auf die Ergebnisse ein. Bei derzeit normalen Auftragsbeständen werde eine Geschäftslage auf gleichbleibendem Niveau für die nächsten Monate erwartet, sagte er weiter.

Die Auslastung nannten die Firmen „gut bis normal“, es sei keine Kurzarbeit geplant. Im Gegenteil: Die Beschäftigungserwartung ist eher expansiv – trotz immer schwieriger werdender Fachkräftesituation. Auch bei dieser Umfrage war das ein großes Thema. Erwartet werde allerdings ein signifikant erhöhter Kostendruck , insbesondere bei den Personalkosten.

Um dem Fachkräftemangel vorzubeugen und Nachwuchs zu gewinnen, werde der USW ein Programm „Faszination Technik“ starten und damit in Schulen aktiv werden. In der Zentralgewerbeschule Buchen sei im März eine Veranstaltung geplant, so Johnen. Damit wolle man Jugendliche für technische Berufe begeistern. Und ansprechen wolle man nicht nur Jungen, sondern auch Mädchen.

Er gab Unternehmen den Ratschlag: „Öffnen sie ihre Betriebe für die Jugend, zeigen sie, was sie machen.“ Positiv bewertete er die Zahl der Flüchtlinge, die in den Arbeitsmarkt integriert wurden. Waren es 150 zum Stichtag Oktober 2017, so lag die Zahl im Oktober 2018 nach Angaben des Jobcenters NOK bei 261. „Das sind Zahlen, die sich sehen lassen können.“ Und das Thema Einwanderung sehen Firmen als Instrument, um Arbeitskräfte zu gewinnen, so Schneider. mar

Zum Thema