Buchen

Im Mehrgenerationenhaus Die Bundestagsabgeordnete Nina Warken war zu Besuch

Begegnung zwischen ganz unterschiedlichen Menschen im Mittelpunkt

Archivartikel

Buchen.„Zuhören, anpacken, umsetzen“. Das ist der Slogan, den Nina Warken, seit Dezember 2018 als Abgeordnete für den Wahlkreis Odenwald-Tauber, erneut Mitglied im deutschen Bundestag, für sich auf ihrer Homepage nutzt. Er passt auch für den Mehrgenerationentreff, der bald – nach dem in wenigen Wochen anstehenden Umzug – ein ausgewachsenes Mehrgenerationenhaus sein wird.

Denn für die Entstehungsgeschichte galt ebenfalls: Zuhören (bei den Generationenworkshops und Zukunftstagen), anpacken (provisorisches Einrichten des Treffs in der Vorstadtstraße), umsetzen (Weiterentwicklung und Umzug in ein Mehrgenerationenhaus).

Nun war Nina Warken, die in Tauberbischofsheim wohnt, auf Einladung des CDU-Stadtverbands, federführend Otto Hembeger, zu einer Vortragsveranstaltung in Buchen. Sie nutzte die Gelegenheit, sowohl dem bisherigen als auch dem neuen Mehrgenerationenhaus erstmalig einen Besuch abzustatten. Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterstellvertreter Theo Häfner gab Ingrid Scheuerer, die als Sozialpädagogin den Treff seit der Gründung im April 2016 leitet, eine kurze Einführung. Das Haus wurde 2016 auf Antrag in die vierjährige Bundesförderung ab 2017 aufgenommen. 2018 wurden die rund 40 angebotenen Formate – „nette“ Runden ebenso wie Informatives, Kreatives oder Sonderaktionen – 2450 mal besucht und knapp 60 Personen arbeiteten aktiv mit.

Ziel ist, banal ausgedrückt, ein Haus, das allen offen steht, in dem man zwanglos an Veranstaltungen teilnehmen oder auch selbst Veranstaltungen anbieten kann und in dem die Begegnungen zwischen ganz unterschiedlichen Menschen im Mittelpunkt stehen. Nina Warken jedenfalls war beeindruckt, gerade auch von der Offenheit des Bürgermeisters und des Gemeinderats diesem Projekt gegenüber: „So viel Unterstützung ist alles andere als selbstverständlich. Da agiert Buchen sehr modern und fortschrittlich!“

Architektin Alexandra Wolfram führte im Anschluss durch die Baustelle, die schon beinahe keine mehr ist. Der Pflegestützpunkt des Landkreises, der im Mehrgenerationenhaus eingemietet ist, ist schon vor Ort mit vorbereitenden Arbeiten beschäftigt und wird am 24. Juni offiziell eingeweiht. Das Mehrgenerationenhaus zieht am 12. Juli nach: An diesem Freitag findet die Einweihung statt.

Tag der offenen Tür am 14. Juli

Am Sonntag, 14. Juli, ist die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür mit Sommerfest willkommen.