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„Gäässwärmerzunft Alleze“ Zahlreiche langjährige und verdiente Mitglieder wurden im Rathaussaal geehrt

Bürgermeister wünscht „gutes Gelingen in heißer Phase“

Archivartikel

Adelsheim.Traditionell ehrt die „Gäässwärmerzunft Alleze“ am Schmutzigen Donnerstag langjährige Mitglieder für deren jahrzehntelanges Wirken in der Zunft und in der Brauchtumspflege.

Bevor die Straßenfastnacht in die heiße Phase ging, fanden sich daher wieder zahlreiche Narren im Großen Sitzungssaal des Rathauses ein, um im Rahmen einer Feierstunde Rückblick zu halten und Danke zu sagen.

Hausherr und Schultes Klaus Gramlich sowie Zunftpräsidentin Iris Kull freuten sich, dass zahlreiche Narren der Einladung gefolgt sind, um für ihre verdienstvollen Aktivitäten und besondere Leistungen in und um die Zunft ausgezeichnet zu werden.

Geehrt wird in Zeitabständen von elf, 22 oder mehr Jahren.

Iris Kull war stolz auf den Narrensamen, der elf und mehr Jahren in der Zunft aktiv ist. Für besondere tänzerische und organisatorische Leistungen bei den „Gässbockboys“ wurden Robin Arns und Christian Häußler geehrt.

Eine weitere Ehrung erfuhr Luisa Madinsky. Sie begann ihre Karriere bei den „Seatown-Küken“, rückte dann nach als Jungtänzerin und gehört heute den Tänzerinnen der Zunft an. Als Jungtänzerin kam Larissa Messer in die Zunft. Heute tanzt sie beim Marsch- und beim Showtanz der Tänzerinnen der Zunft mit.

Mareike Leitner, Tochter vom „Balzele“, war im Jungelferrat, bei den „Seatowngirls“ und bei den Gäässen“ aktiv.

Es folgte die Ehrung der Altgedienten, die 22 und mehr Jahre in der Zunft aktiv sind. Sie zeigt sich gerne in der Bauländer Tracht, fühlt sich aber auch im wärmenden Gäässefell wohl: Irena Reinhardt.

Ebenfalls bei den Trachten angefangen hat Marion Kirchgessner, bevor sie Gründungsmitglied der „Seatown-Girls“ wurde. Sie ist im Trainer-Team der STG, gehört zu den schwarzen „Gäässen“, ist Teil des Schaffer-Trios und arbeitete bereits erfolgreich an der nächsten Generation.

Als besonderen Schatz hütet die Zunft Kerstin Schaffer, die als Schatzmeisterin aktiv ist. Sie hat ebenfalls bei den Trachten angefangen, war Gründungsmitglied der „Seatown-Girls“, ist Teil des Schaffer-Trios im Trainer- und Organisationsteam der STG und gehört ebenfalls zu den schwarzen „Gäässen“.

Dann hieß es mit einem lachenden und einem weinenden Auge aktive Mitglieder in den närrischen Ruhestand zu verabschieden. Zunächst begann er als „Hexe“ und stieg in den Elferrat auf.

Aus beruflichen Gründen verlässt Denis Drischel die Zunft und wurde zum Ehrensenator mit dem Titel „Lord Denis vom fastnachts-notfallsanitätischen schwäbischen Ausland“ ernannt. Mit Wolfgang Spohrer, einem fastnachtlichen Multitalent, wurde ein weiteres „Allezer Urgestein“ in den fastnachtlichen Unruhestand versetzt. Er erhielt den Titel „Lord Wolfgang von der präzisen Organisation und hohen fastnachtlichen Verskunst“.

Abschließend bedankte sich Zunftpräsidentin Iris Kull bei allen, die auch die diesjährige Kampagne wieder zum Erfolg werden ließen, verbunden mit dem Hinweis auf den Fastnachtsball am heutigen Samstagabend in der Eckenberghalle.

Bürgermeister Klaus Gramlich freute sich, dass er die „Gäässen“ in seinem Haus begrüßen durfte, und dankte allen Geehrten und Aktiven, die über die fünfte Jahreszeit hinaus die Farben der Stadt bis weit über die Grenzen hinaustragen.

Er wünschte sich eine „unblutige“ Machtübernahme und den Narren in der heißen Phase der Kampagne gutes Gelingen. jüh