Buchen

Theatergruppe „Die Suchenden“ Fragen menschlicher Selbstbestimmung thematisiert

Collage selbst erarbeitet

Buchen.Brauchen wir zukünftig noch Lehrer oder genügen implantierte Wissens-Chips? Wer gestaltet eigentlich die Welt von heute und morgen? Diese und viele weitere Fragen von Bedeutung stellten sich im vergangenen Jahr die Jugendlichen der Theatergruppe „Die Suchenden“ aus Buchen, die unter Anleitung der Theaterpädagogin Daniela Allin und Christof Kieser ein neues Theaterstück erarbeitet haben. Unter dem Arbeitstitel „Mensch 5.0“ näherten sich die Jugendlichen einem Thema, das bewusst die industrielle 4.0 Revolution zum Anlass nimmt, um sich dem Menschsein in zukünftigen Zeiten zu widmen.

Im Mittelpunkt dieser selbsterarbeiteten Theatercollage stehen Fragen nach menschlicher Selbstbestimmung bei zunehmender digitaler Vernetzung. Gelingt es dem Menschen sich einer Fremdbestimmung zu entziehen, welchen Einfluss nehmen Zukunftsforschung und künstliche Intelligenz, oder wie gestaltet sich zukünftig Lernen, Kommunikation und Berufswahl? Und dies immer aus dem Blickwinkel junger Menschen. Durch den großen Erfolg des letzten ebenfalls selbsterarbeiteten und beeindruckenden Stückes „Die Suchenden“, welches von Flucht, Vertreibung, Ankommen und Aufnahme handelte, motiviert, haben sich die Jugendlichen engagiert mit der neuen Problematik beschäftigt und bei den wöchentlichen Treffs immer wieder Ideen gesammelt. Das Ergebnis, eine szenische Collage, präsentieren die Jugendlichen am 8. und 9. Mai jeweils um 18 Uhr im Joseph-Martin-Krauss-Saal.