Buchen

Schmutziger Donnerstag in Buchen Narren feierten weitgehend friedlich / Gute Laune bis in die Morgenstunden / Keine besonderen Vorkommnisse

„Das war ein schöner Start in die Faschenacht“

Archivartikel

Buchen.Ausgelassen und friedlich haben am Schmutzigen Donnerstag die Narren in der Buchener Innenstadt gefeiert. Gastronomen, Taxifahrer, Polizei und „Narrhalla“ meldeten keine besonderen Vorkommnisse.

Milde Temperaturen

Bei vergleichsweise milden Temperaturen verwandelten feierfreudige Kostümträger in der Nacht zum Freitag die Buchener Innenstadt in eine Partyzone. Im „Narrennescht“ im Parkdeck waren 40 Personen für die „Narrhalla“ bis in die frühen Morgenstunden hinein im Einsatz. „Ich bin froh, dass nichts passiert ist“, sagte „Narrhalla“-Vorsitzender Herbert Schwing. „Es war sehr ruhig, uns ist nichts Negatives aufgefallen.“ Auch „Schwanen“-Wirt Simon Schäfer blickte zufrieden auf die Freinacht zurück. „Die Leute waren gut drauf“, stellte er fest. Keiner habe sich, anders als im vergangenen Jahr, in seinen Gasträumen übergeben. An der im Freien eingerichteten Bar seien Gäste bis zum frühen Morgen geblieben.

Über einen besseren Besuch als in den vergangenen Jahren freute sich „Löwen“-Wirt Lukas Gauer. „Wir haben erst um 7.15 Uhr die letzten Gäste rausgeschmissen“, sagte er. „Alles war friedlich und harmonisch. Das war ein schöner Start in die Faschenacht.“

Taxiunternehmerin Renate Westerberg hatte in dieser Nacht zwölf Taxis im Einsatz. „Es war friedlich, angenehm und ruhig“, stellte auch sie fest. „Ich hatte das Gefühl, dass dieses Jahr mehr Leute unterwegs waren“, sagte sie. Das sieht auch Daniel Schwab von „Schwabi-Tours“ aus Oberneudorf so. Er setzte drei Shuttle-Busse ein und fuhr in diesem Jahr erstmals auch Mosbach an. „Das wurde noch nicht so gut angenommen“, stellte er fest. Auch er hatte den Eindruck, dass im diesen Jahr mehr Menschen in Buchen unterwegs gewesen seien als im vergangenen Jahr. Er führte das auf das bessere Wetter in diesem Jahr zurück.

Die Polizei bestätigte den Eindruck von Gastronomen, Taxiunternehmen und Narrhalla. „Es war sehr ruhig“, bilanzierte Carsten Diemer, stellvertretender Leiter der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit beim Polizeipräsidium Heilbronn. Nur aus Walldürn sei eine Anzeige wegen Sachbeschädigung eingegangen. Dort ging eine Fensterscheibe zu Bruch. mb