Buchen

Überbetriebliche Ausbildungsstätte IHK-Präsident Manfred Schnabel besuchte die Einrichtung in Buchen / Digitalisierung und Modernisierung stehen an

„Die ÜAB ist praktizierte Fachkräftesicherung“

Archivartikel

Unternehmen, Auszubildende und auch die IHK schätzen die Arbeit der ÜAB in Buchen. Von der Qualität der Ausbildungsstätte überzeugte sich jetzt auch IHK-Präsident Manfred Schnabel.

Buchen. „Die ÜAB ist praktizierte Fachkräftesicherung“, so sieht Manfred Schnabel, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar, die Überbetriebliche Ausbildungswerkstätte Buchen (ÜAB).

Zusammen mit Martin Gehrig, Vorstandsvorsitzender der ÜAB und Geschäftsführer der Hoffmann und Krippner GmbH, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Nitschke und IHK-Standortleiter Dr. Andreas Hildenbrand informierte sich Schnabel vor Ort über die Aktivitäten des Schulungszentrums.

Im direkten Gespräch mit Auszubildenden und Ausbildern erhielt er einen Einblick in die Aktivitäten der Werkstätten.

Die IHK werde diese wichtige Bildungseinrichtung für die Wirtschaft des Neckar-Odenwald-Kreises auch künftig unterstützen, versicherte Schnabel. Dies sei ein weiterer konkreter Beitrag, mit dem die IHK die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und der Region stärke.

Die ÜAB, seit 1974 eine Gemeinschaftsinitiative der IHK mit aktuell 35 Mitgliedsunternehmen im Neckar-Odenwald-Kreis, ist seit vielen Jahren auf Erfolgskurs.

Jürgen Weiß, Geschäftsführer der Überbetrieblichen Ausbildungsstätte und gleichzeitig IHK-Bildungsberater, führte aus, dass rund 90 Auszubildende in ihrem ersten Ausbildungsjahr in den Werkstätten seien. Das entspreche rund einem Drittel aller gewerblich-technischen Auszubildenden im Neckar-Odenwald-Kreis, die frisch angefangen haben.

Dieser hohe Anteil verdeutliche den enormen Stellenwert, den die ÜAB für die Ausbildung insbesondere in mittleren und kleinen Unternehmen im Neckar-Odenwald-Kreis habe, erklärte Weiß.

Hinzu kämen rund 450 Auszubildende in kürzeren Fachlehrgängen. „Zahlreiche Prüfungsbeste haben ihr Rüstzeug in der ÜAB mit auf den Weg bekommen“, so Weiß stolz. „Und aus vielen dieser Fachkräfte sind heute Führungskräfte geworden“, ergänzte Gehrig mit Blick auf viele Unternehmen im Neckar-Odenwald-Kreis.

Investitionen stehen an

Investitionen in moderne Maschinen und technische Anlagen stehen bei der ÜAB stets im Vordergrund. Der geplante Ausbau werde die ÜAB noch moderner machen, zeigten sich die Besucher überzeugt. Förderanträge über rund 450 000 Euro für Modernisierung und Digitalisierung sind gestellt. So halte man mit der Ausstattung in den Betrieben stets Schritt, lobte IHK-Präsident Schnabel diese Strategie.

Bei Unternehmen und Kursbesuchern stehe die in der ÜAB angebotene Aus- und Weiterbildung anhaltend hoch im Kurs.

Kompetenzzentrum geworden

Die Überbetriebliche Ausbildungsstätte habe sich in der Region Neckar-Odenwald und darüber hinaus zu einer echten Qualitätsmarke entwickelt und sei als Kompetenzzentrum für berufliche Bildung anerkannt.