Buchen

Bilder von Teófilo Galán Ulla im Hotel „Prinz Carl“ zu sehen Landschaften und Menschen auf der Kanareninsel Teneriffa gemalt

Die Ruhe und das Licht im Mittelpunkt

36 Ölgemälde von Teófilo Galán Ulla sind im Hotel „Prinz Carl“ zu sehen. Letztmals konnte man den Werken des Künstlers in Deutschland vor 25 Jahren begegnen.

Buchen. Im Hotel Prinz Carl ist derzeit anlässlich der Kanarischen Woche, in der vom 20. bis 27. Mai der Koch Carles Cano Camps aus Puerto de la Cruz, Teneriffa, Spezialitäten der kanarischen Küche serviert, eine begleitende Ausstellung mit Werken des auf Teneriffa lebenden spanischen Malers Teófilo Galán Ulla zu sehen. Nach unzähligen Ausstellungen in Spanien, Schweden, Norwegen werden dort nun einige ausgewählte Ölgemälde präsentiert. „In Deutschland liegt die letzte Ausstellung – sie fand in Aschaffenburg statt – bereits 25 Jahre zurück“, so Dieter Steigleder gegenüber den Fränkischen Nachrichten. Die Familie ist seit 35 Jahren mit dem Künstler befreundet. Deshalb lag es für Sohn Phillip auch nahe, die Kochkünste seines Freundes Carles Cano Camps durch eine Ausstellung des international bekannten Malers zu bereichern

Teófilo Galán Ulla wurde 1935 in Madrid geboren und studierte an den Kunstakademien in Madrid, Barcelona, München und Stockholm. Nach Beendigung seiner künstlerischen Ausbildung kehrte er in seine Heimat zurück, um einen ruhigen Platz zum Malen zu suchen. Diesen fand er 1961 auf der Kanareninsel Teneriffa. Stille, Licht, ständig wechselnde Atmosphäre und ein Wetter, bei dem er draußen malen kann, all jenes bietet ihm diese Insel. Sein Atelier ist der Schatten einer Palme oder eines Baumes.

Ohne Hektik

Ohne die Hektik der Städte und der touristischen Zentren findet er die Menschen, die sich ihre beschauliche Ruhe wie vor fünfzig und hundert Jahren bewahrt haben. Sie geben ihm die Motive, die in all seinen Bildern zu finden sind. Doch im Mittelpunkt seiner Themen stehen immer die Ruhe und das Licht. Der Impressionist Galán Ulla bringt mit seinem Malstil und der Auswahl seiner Motive das Empfinden für die Schönheit südlicher Landschaften und der in ihr lebenden Menschen in seiner ihm eigenen sensiblen Art nahe.

Seine impressionistischen Bilder, ob in Öl, Aquarell oder als Graphik, spiegeln immer die von ihm gesehene, von ihm individuell empfundene, augenblickliche Gegebenheit wider. „Ich hatte das Glück, Landschaften und Menschen malen zu können, bevor das landwirtschaftliche Leben sich in ein urbanes wandelte, mit den daraus folgenden Konsequenzen.“ Aus dem Atmosphärischen kommt auch die Darstellung seiner Personen. Selten malt er Details. Für ihn ist die Bewegung des Menschen wichtiger.