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Sanierungsmaßnahme abgeschlossen Kirchturmuhr in Götzingen erstrahlt in neuem Glanz / Zeiger wurden synchronisiert

Die Uhren laufen wieder

Götzingen.Zur großen Freude der Einwohnerschaft sind seit einigen Tagen die „zeitlosen“ Wochen endlich vorüber: Seit dem 7. Mai können die „Getzemer“ beim Blick hinauf zum Kirchturm wieder die Uhrzeit ablesen und wieder hören, „wann die Stunde geschlagen hat“. Da die in die Jahre gekommene Turmuhr sich seit einiger Zeit als sehr störanfällig erwies und wiederholt repariert werden musste, wurde Anfang des Jahres eine umfassende Sanierung in Angriff genommen. Dazu mussten die Uhr teilweise ausgebaut und vor allem auch die Zeiger abgenommen werden. Folglich fehlte im Dorfalltag die Kirchenuhr.

Elektrische Läuteanlage installiert

Diese war im Jahr 1960 installiert worden. Die Uhr ist zwar Eigentum der politischen Gemeinde, aber montiert im Kirchturm, der als Teil der Kirche natürlich im Besitz der Pfarrgemeinde ist. Der Stiftungsrat der Pfarrei St. Bartholomäus hatte sich damals für die Installation einer elektrischen Läuteanlage entschieden. In diesem Zusammenhang erwies sich dann auch eine neue Turmuhr als erforderlich. Bei deren Einbau wurden erstmals Zifferblätter am Turm installiert, allerdings nur an drei Turmseiten. An der Südseite sparte man sich diese wegen kaum vorhandener Bebauung in dieser Richtung.

Ziffernblätter auf allen Seiten

Anfang der 80er Jahre, als sich das Dorfgebiet deutlich nach Süden erweiterte, bekam auch die vierte Seite ein Zifferblatt. Die Kirchturmuhr wurde im Rahmen der Baumaßnahme generalsaniert und auf den aktuellen technischen Stand gebracht. So wurden jetzt auch die Zeiger der Uhr synchronisiert, so dass künftig garantiert alle vier Ziffernblätter die Minuten exakt gleich anzeigen. jm