Buchen

Auszeichnungen bei den „Hettemer Freggern“ Langjähriges Engagement zahlreicher Aktiver der FG in der Prunksitzung gewürdigt

Drei „Fregger“-Urgesteine und weitere verdiente Fastnachter geehrt

Hettingen.Bei der Prunksitzung der FG „Hettemer Fregger“ wurden am Sonntag verdiente Fastnachter für ihr langjähriges Wirken geehrt. Den Narrenring Main-Neckar vertraten Thomas Schmelcher, Jörg Rathmann und Ralf Lorenz, die den Narrenring-Verdienstorden in Silber für 22-jährige aktive Tätigkeit an Wolfgang Strebel verliehen. Er brachte sich als ehemaliger Tänzer bei den „Waschbärbäuchen“ und im Elferrat mit ein.

Der goldene Verdienstorden des Narrenrings für jeweils 33 Jahre ging an Klaus Matt, Ottilie Ellwanger und Thomas Schmelcher (Mitglied seit 1983; Standartenträger von 1985 bis 1992 und von 1998 bis 2014; seit 2000 Beisitzer; seit 2015 Mitglied des Jugendausschusses im Narrenring). Eine der seltensten Auszeichnungen überhaupt ist der Verdienstorden des Narrenrings in Gold mit Brillanten. Diesen erhielten mit Gerhard Raab, Willi Müller und Rudi Knühl echte Urgesteine. Raab und Müller traten 1953 den „Freggern“ bei und sind seit 1956 aktiv. Während Gerhard Raab von 1958 bis 1993 als Präsident und von 1992 bis 1994 als Vorsitzender Verantwortung trug, gehörte Willi Müller zwischen 1963 und 1968 dem Elferrat an und war von 1968 bis 1992 Vizepräsident. Beide Jubilare sind seit 1956 als Bänkelsänger und Mitarbeiter der „Freggerzeitung“ aktiv. Nur schwer zu toppen sind auch die Verdienste des Ehrenvorsitzenden Rudi Knühl: Seit 1957 Mitglied, war er von 1958 bis 1968 Elferrat. Dem Vorstand gehörte er zunächst als Beisitzer und stellvertretender Vorsitzender an, um von 1972 bis 1992 als Vorsitzender Akzente zu setzen.

Den BDK-Verdienstorden in Silber erhielten Petra Stewner und Jochen Knühl für jeweils 33-jährige Aktivität. Jochen Knühl gilt als Mitbegründer der Cocktailpartys, während Petra Stewner als Gardemädchen und Trainerin der Kindergarde wirkte und heute als „Mädchen für alles“ fungiert. Für 25-jährige aktive Tätigkeit und davon 15 Jahre im Vorstand wurde Klaus Müller ebenfalls mit dem silbernen Verdienstorden geehrt. Der BDK-Verdienstorden in Gold für 34 aktive Jahre ging an Ehrenvorsitzenden Klaus Matt: Seit 1983 aktiv, wirkte er als Standartenträger und Jugendreferent, um schließlich über den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden in den Vorstandsposten zu rücken, den er 18 Jahre ausübte. „Solche Leute benötigt jeder Verein“, freute sich Jörg Rathmann beim Überreichen der Urkunden und Orden. ad

Zum Thema