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„Heddebörmer Musikanten“ Renovierung der Halle sorgte für den Ausfall von Veranstaltungen / Fleißige Musiker ausgezeichnet / Erfolgreiche Nachwuchsarbeit

Durch die Sanierung aus dem Rhythmus gekommen

Archivartikel

Hettigenbeuern.„Wir haben unsere Musik bei zahlreichen erfolgreichen Auftritten bestens präsentiert“: Dieses Fazit zogen die „Heddebörmer Musikanten“ bei ihrer Jahreshauptversammlung am vergangenen Wochenende im voll besetzten Gasthaus „Engel“. Der Rückblick auf 30 gelungene Auftritte im Berichtsjahr fiel entsprechend positiv aus. Die erfolgreiche Nachwuchsarbeit mit 16 Jungmusikern lässt die Verantwortlichen optimistisch in die Zukunft blicken.

Im Vorfeld der Versammlung gestalteten die „Heddebörmer Musikanten“ den Vorabendgottesdienst musikalisch mit. Mit einer modernen Version der Amboss-Polka und der Polka „Ein halbes Jahrhundert“ wurde der Abend von der Kapelle unter der Leitung von Dirigent Bernd Berres dann im „Engel“ eröffnet.

Der Vorsitzende Matthias Breunig begrüßte insbesondere die anwesenden Ehrenmitglieder Alois Meixner, Anton Berberich und Gerold Schwab, die Vereinsvertreter, Ortschaftsräte, zahlreiche Ortschaftsratskandidaten sowie Ortsvorsteher Günther Müller. Beim Totengedenken wurde insbesondere dem im Februar verstorbenen Ehrendirigenten Raymond Prommer gedacht. Er war über 30 Jahre lang Dirigent des Musikvereins und hatte sich viele Verdienste um den Verein erworben.

30 Auftritte absolviert

Über die zahlreichen Aktivitäten im Musikerjahr 2018 berichtete die Schriftführerin Britta Mayer. Sie erinnerte an Fastnachtstermine sowie an zahlreiche erfolgreiche Auftritte bei Veranstaltungen. Sie rief beispielsweise die musikalische Gestaltung der Priesterweihe und Primiz von Dominik Albert in Erinnerung. Kassiererin Nicole Hemberger informierte über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins. Die beiden Kassenprüfer Matthias Berres und Jürgen Henych bestätigten ihr eine einwandfreie Kassenführung. „Im vergangenen Jahr spielte unsere Kapelle bei 30 Auftritten, teils kirchlich, teils öffentlich, viele im Ort, aber auch auswärts. Wir haben Hettigenbeuern gut vertreten“, betonte der Vorsitzender Breunig. Er ging auf das erfolgreiche Götzenturmfest ein und dankte Dirigent Bernd Berres, der den Klangkörper wieder souverän mit viel Arbeit und Herzblut durch alle Auftritte geführt habe.

Durch die Sanierung der Halle, so der Vorsitzende, seien die jährlichen Veranstaltungen ausgefallen beziehungsweise aus dem Rhythmus gekommen. Da sich dies noch auf das aktuelle Jahr auswirke, bat er diesbezüglich um rechtzeitige Information an die örtlichen Vereine. Der Musikverein sei beim Projekt „Viele schaffen mehr“ der Volksbank Franken erfolgreich dabei. Er dankte hier Britta Mayer für ihr Engagement. Der Vorsitzende nutzte die Gelegenheit und dankte allen Unterstützern des Vereins. Der stellvertretende Vorsitzende Sebastian Stegmüller lobte Breunig für dessen „großartiges Engagement“.

Dirigent Berres beleuchtete die musikalische Situation der Kapelle und erinnerte ebenfalls an die Verdienste des verstorbenen Ehrendirigenten Raymond Prommer. Dann widmete er sich der Jungmusikerausbildung. Er erinnerte an den erfolgreichen Auftritt der Jungmusiker beim Götzenturmfest und teilte mit, dass sich aktuell sechs Jungmusiker auf das bronzene Jungmusikerleistungsabzeichen vorbereiten. Er dankte allen Ausbildern für die geleistete Arbeit. Die Ausbildung von Nachwuchs habe eine extrem hohe Bedeutung für die Zukunft des Vereins, so Berres. Der Klangkörper bestehe aktuell aus 34 Musikern und 16 Jungmusikern.

Der durchschnittliche Probenbesuch sei bei 40 Proben im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Der Dirigent sah hier etwas Verbesserungsbedarf nach oben. Für die fleißigste Teilnahme an 70 musikalischen Terminen, Proben und Auftritten im Jahr 2018 wurden Siegfried und Christoph Meixner, Marko Volk, Anton Berberich, Kerstin Hemberger, Ralf Meixner sowie Dirigent Bernd Berres ausgezeichnet. Ralf Meixner, so lobte der Dirigent, werde bereits seit 21 Jahren in jedem Jahr für guten Probenbesuch ausgezeichnet, dies sei eine außerordentliche Leistung und habe absolute Vorbildfunktion.

Auf Antrag von Ortsvorsteher Günther Müller erfolgte die Vorstandsentlastung. Der Ortsvorsteher lobte die Aktivitäten des Vereins und bezeichnete diesen als wichtigen Kulturträger für das Dorfleben. Der beliebte Klangkörper habe weit über die Grenzen des Ortes einen sehr guten Ruf. Müller übermittelte auch die Grüße der örtlichen Vereine und Gisela Schwing die des Pfarrgemeinderates. Beide dankten den Musikern für deren Engagement. hes