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Leserbrief Über ein neues Hindernis

Durchgang versperrt

Archivartikel

Wenn man am Ringpark gemütlich vom Lebensmittelladen an der Ecke zum Beispiel zum Hörakustiker oder in die Arztpraxis laufen möchte, oder von „oben“ nach „unten“, stößt man neuerdings auf einen Zaum mit verschlossener Tür, der den bisher offenen Weg versperrt. Also: zurücklaufen und außen den Fußgänger-und Radweg benutzen und dann zurücklaufen bis zum Zaun, um beispielsweise die Treppe hoch zum „Griechen“ hochzusteigen. Man fragt sich, wer eigentlich diesen neuen „Grenzzaun“ errichtet hat. Wer will sich da vor was schützen? Gibt es da kein öffentliches Durchgangsrecht mehr für Fußgänger so wie schon immer? Oder will da jemand zeigen: „Das ist meins“. So wie kleine Kinder auch manchmal ihr Spielzeug nicht teilen möchten? Oder was bezweckt man überhaupt mit diesem sinnlosen, ärgerlichen und darüber hinaus hässlichen Zaun? Besonders für ältere oder ganz und gar gehbehinderte Menschen ist dies eine unnötige Erschwernis. Solidarisches Gemeinschaftsdenken sieht anders aus.