Buchen

Helene-Weber-Schule in Buchen 48 Abiturienten des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums wurden in der Stadthalle Buchen verabschiedet

Eine „flexible Weiche für die Zukunft“

In der Stadthalle wurden am Donnerstag die 48 Abiturienten des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums der Helene-Weber-Schule verabschiedet – mit einem ansprechenden Unterhaltungsprogramm.

Buchen. Schulleiter Christof Kieser hieß die Schulfamilie willkommen: „Abschlussfeiern sind Festtage für uns alle“, betonte er und bezeichnete die als „Sprung aus der Schulzeit in die Erwachsenenwelt“. Für die gemeinsam realisierte „professionelle pädagogische Arbeit am stabilen Schulstandort Buchen“ dankte er den Eltern und dem Lehrkörper sowie im Besonderen Studiendirektor Heiko Hinninger als Leiter des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums, ehe er das Wort an die charmanten Moderatorinnen Franziska Schäfer und Franziska Schneider übergab.

Sie kündigten nach einem Liedbeitrag die Grußworte an, die Landrat Dr. Achim Brötel eröffnete. Im Namen von MdL Peter Hauk und dem als Schulträger fungierenden Kreis gratulierte er zum Abitur, das „ein wichtiges Etappenziel“ sei und „gigantische Chancen schafft“. Auf das Reifezeugnis ging auch Bürgermeister Roland Burger ein, der es als „soliden fachlichen Grundstock und flexible Weiche für die Zukunft“ definierte; gleichsam sei das Sozialwissenschaftliche Gymnasium als „Bereicherung der Buchener Schullandschaft“ zu sehen. Elternbeiratsvorsitzender Bürgermeister Thomas Grün (Bürgstadt) erinnerte in seiner warmherzigen Ansprache an den Nimbus des Abiturs als „größte Hürde der Persönlichkeitsentwicklung“ und animierte die jungen Menschen dazu, die Dinge zu hinterfragen und sich selbst stets treu zu bleiben. Nach dem Lied „I See Fire“ hielt mit Christine Klein eine der ersten Preisträgerinnen des Helene-Weber-Preises die Festansprache. Sie setzte sich damit auseinander, dass das mit dem Abitur einhergehende Gefühl von Freiheit auch die Pflicht mit sich bringe, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen wie einst Helene Weber, auf deren Wirken sie kompakt einging.

Auf das nachdenklich stimmende Lied „Hey“ folgten die Zeugnisausgabe sowie die Übergabe der Preise, mit denen besonders befähigte Abiturienten ausgezeichnet wurden. Studiendirektor Heiko Hinninger widmete sich auf sehr persönliche Weise den Charakteren seiner Schützlinge und bezog seinen Dank auch auf die Lehrer, Tutoren und Eltern.

Leistung gewürdigt

Dann übergab er die Preise für herausragende Leistungen an Jahrgangsbeste Hannah Wöber (1,0), Michelle Rosin (1,2), Sabrina Heimrich (1,5), Leonie Volk (1,5), Nina Schnell (1,7), Julia Gramlich, Lena Maria Farrenkopf und Lea Helmstätter (alle 1,8). Über die Alfred-Maul-Medaille für sportliche Bestleistungen freute sich Lena Maria Farrenkopf; den Scheffelpreis für hervorragende Leistungen im Fach Deutsch konnte Michelle Rosin mit nach Hause nehmen. Für besondere Leistungen im Profilfach Gesundheit und Pflege erhielt Lena Maria Farrenkopf den Preis der Heidehof-Stiftung, die wiederum Hannah Wöber für besondere Leistungen im Profilfach Pädagogik und Psychologie ehrte. Der Abiturpreis im Fach evangelische Religion ging an Paul Berger und Aaron Krafft; für besondere Leistungen im Fach evangelische Religionslehre wurde Michelle Rosin ausgezeichnet. Anerkennung, Lob und Dank erfuhr gleichsam das Wirken von Emilie Rosin, Leander Landgraf, Aaron Krafft (SMV) sowie Leonie Enders und Frederiks Kieser (Musik); das Sozialpreis der Johannes-Diakonie Mosbach würdigte das auch über den schulischen Bereich weit hinausgehende ehrenamtliche Engagement von Pia Berberich.

Mit dem Lied „Read All About It“ lief die Schülerband nochmals zur Höchstform auf, ehe Scheffelpreisträgerin Michelle Rosin sich in ihrer Rede mit dem Leben als „ständigen Wartesaal für Ereignisse, Ziele, Träume und Begegnungen“ auseinander setzte. Man solle sich immer Ziele setzen, die als Motivation und Orientierung dem Leben erst einen Sinn geben. Nach dem Abendessen folgte der gemütliche Teil mit launigen Beiträgen, Diashow und einer Aufführung des Theaterkurses. ad