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Konzert in Götzingen Orchester des Harmonikavereins „Akkordeana“ glänzte in der Kirche St. Bartholomäus

Eine interessante musikalische Reise

Als beeindruckende Konzerthalle erlebten die Besucher ihr Gotteshaus St. Bartholomäus bei der durch das Orchester des Harmonikavereins „Akkordeana“ umrahmten Eucharistiefeier

Götzingen. Die musikalische Begleitung der Messe verlieh dieser eine ganz eigene Note, machte sie für die Gläubigen zu einem besonderen Erlebnis, da alle Abschnitte musikalisch unterlegt und damit deren Bedeutung und Aussage unterstrichen wurde. Ob das „Präludium in G-Moll“ als Eingangslied oder das „Lobe den Herren“ zum Gloria, die Gabenbereitung mit „Was uns die Erde Gutes spendet“ oder „Heilig, heilig, heilig“ beim Sanctus, alle Musikbeiträge beeindruckten spürbar die Besucher, die natürlich manche dieser Beiträge gesanglich mittrugen. Besonders ausdrucksvoll zur Kommunion der Whitney-Houston-Song „One moment in time“ mit Sängerin Katrin Schettler. Weiter auch beeindruckend das Danklied „Nun danket alle Gott“ sowie das Schlusslied „Herr wir bitten komm und segne uns“.

Akustisches Erlebnis

Direkt im Anschluss an den durch Pfarrer Bier zelebrierten Gottesdienst lud „Akkordeana“ zu einem Harmonikakonzert ein, einem in dem Gotteshaus ganz speziellen akustischen Erlebnis. Dabei nahm das Harmonika-Orchester unter der Stabführung von Wolfgang Ehmann die Besucher mit auf eine interessante musikalische Reise, moderiert von Luisa Ehmann, die erkennbar machte, dass Musik wirklich die Sprache ist, die überall verstanden wird.

Den Auftakt bildete der auch als Eurovisions-Melodie bekannte altchristliche Dank- und Bitt-Gsang „Te deum“. Sehr gefühlvoll anschließend das „Ave Maria“, gesungen von Katrin Schettler. Es folgte der Song „You’l be in my heart“ von Phil Collins, dann schloss sich ein Medley nach „Sound of silence“ aus „Simon & Garfunkel in Concert“ an, mit Gesang von Erwin Holderbach. Sehr gefühl- und stimmungsvoll anschließend die beiden nächsten Vorträge, gemeinsam mit dem gemischten Chor des Gesangvereins „Eintracht“ dargeboten, „Morning has broken“ von Cat Stevens sowie „Nessaja – Ich wollte nie erwachsen sein“ von Peter Maffay.

Dem Song „Moment of Glory“ von den Scorpions schloss sich das „Halleluja“ des kanadischen Sing-Songwriters Leonard Cohen mit Thomas Apiarius als Sänger sehr ausdrucksvoll an.

Viel Beifall

Mit „Biscaya“ von James Last beschloss das Orchester sein gelungenes Konzert, wurde dafür mit lang anhaltendem Beifall und auch stehenden Ovationen bedacht. Den Zugabewünschen wurde natürlich gerne entsprochen mit „The Rose“ und schließlich mit nochmals „Nessaja“, in das die Konzertbesucher begeistert singend einstimmten.

Vorsitzender Karl Jenninger dankte den Zuhörern für ihr großes Interesse und allen Mitwirkenden für ihr Engagement, besonderen Dank zollte er den drei Sängern und dem Eintracht-Chor für die Unterstützung. Zum Ausklang des Konzertabends lud er zu einem Stehempfang ins Foyer der Schule ein. jm