Buchen

„Oberneudorf ist obbe“ Traditioneller Kappenabend des Heimatvereins im Dorfgemeinschaftshaus begeisterte / Neben Auftritten von Tanzgruppen gab es viel Musik

Einen bunten Abend mit viel Witz präsentiert

Archivartikel

Oberneudorf.Am Freitag nach dem „Schmutzige“ ist Oberneudorf traditionell „obbe“. Dann findet der Kappenabend des Heimatvereins Oberneudorf im Dorfgemeinschaftshaus statt.

Vorsitzender Elmar Noe hatte wieder ein attraktives Programm zusammengestellt und führte als Sitzungspräsident mit Witz durch den bunten Abend.

Die Gäste aus nah und fern erlebten als ersten Höhepunkt die Garden des TSV Hollerbach. Die Kindergarde tanzte sich sofort in die Herzen des Publikums. Ihr Beitrag wurde von Katharina Diehm, Rebecca Noe und Ellen Schwab einstudiert. Nach den „kleinen“ bezauberten die „großen“ Gardetänzerinnen mit ihrer mitreißenden Choreographie. Katharina Diehm hatte die Gruppe mit Tänzerinnen aus Buchen, Hollerbach und Oberneudorf trainiert.

Dann gaben die Steinzeittrommler unter der Leitung von Michaela Stich den Takt an. Die Trommelgruppe hatte in ihrem Probelokal, dem Dorfgemeinschaftshaus Oberneudorf, ein Heimspiel und lies es auf der Bühne sprichwörtlich krachen.

Es folgte die Tanzgruppe aus Waldhausen und Umgebung. Als sportliche Omas und Opas begeisterten sie mit ihrer Darbietung das närrische Publikum.

Marion Michael, Hellen Scholl, Melanie Ries-Trunk und Svenja Pahl vom Buchener Frauenbund besangen in einem Medley die typischen großen und kleinen Sorgen, die jeder Bahnreisende kennt. Frank Pahl begleitete die gesanglich stark und witzig vorgetragenen Episoden auf der Gitarre.

Alle Jahre wieder erfreut die Walldürner Garde die Oberneudorfer Fastnachter. In diesem Jahr brillierten die Mitglieder mit einem Tanz, der von Franziska Marek und Anna-Lena Löhr eintrainiert wurde.

Neues aus dem Pfarrbüro wussten Simon Beeser als Pfarrer und Stefanie Adrian als Pfarrsekretärin zu berichten. In ihrem unnachahmlich-sympathischen Humor nahmen sie so manche Begebenheit, die sich in Oberneudorf und Hollerbach zugetragen hatte, auf die Schippe.

Die Jugendgruppe mit Tänzern aus Buchen, Hollerbach und Oberneudorf, reiste danach in ihrem Showtanz in den Dschungel. Dort rasten die Affen durch den Wald auf der Suche nach der berühmten Kokosnuss. Rebecca Noe, Jonathan Noe und Ellen Schwab hatten die mit pfiffigen Requisiten und Kostümen gespickte Darbietung einstudiert.

Die Aerobic-Frauen aus Hainstadt, die von Anja Blum trainiert werden, brachten mit ihrer flotten Aufführung im Dirndl nochmals mächtig Schwung auf die Bühne.

Die Uhr zeigte schon Mitternacht an, als die Schlussnummer des kurzweiligen Fastnachtsabends auf die Bühne kam: Das von Carolin Roos, Katharina Wesch und Theresa Noe trainierte Oberneudorfer Männerballett ließ bei seinem „Tanz der Stewardessen“ die Stimmung nochmals auf den Siedepunkt steigen.

Zahlreiche Zugabe-Rufe, langanhaltender Applaus, Ovationen und Raketen über den gesamten Abend zeigten die Begeisterung der Besucher im randvoll besetzten Dorfgemeinschaftshaus.

Der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins, Bernhard Schnorr, dankte Elmar Noe mit einem dreifach-kräftigen „Oberneudorf is obbe“ für dessen unschätzbaren Einsatz für die Oberneudorfer Faschenacht.

Beide dankten schließlich allen Helfern und Akteuren, ohne die der närrische Abend nicht möglich gewesen wäre.

Mit ausgedehnten Tanzrunden der Band „Singing Club“ wurde noch bis tief in die Nacht gefeiert. Jochen Schwab