Buchen

Eberstadter Tropfsteinhöhle Zum 1. Januar 2018

Eintrittspreise sollen steigen

Buchen.Die Eintrittspreise der Eberstadter Tropfsteinhöhle werden angehoben. Dafür sprach sich das Gremium bei seiner Sitzung am Dienstag im Alten Rathaus mit 15:8 Stimmen aus.

Die letzte Preiserhöung erfolgte zum 1. Januar 2012. Seitdem wurden, wie Wolfgang Mackert, Leiter des Fachbereiches „Kultur und Stadtentwicklung“, weitere Investitionen in Höhe von über 1,2 Millionen Euro getätigt. Diese hätten dazu beigetragen, die Aufenthaltsdauer sowie die -qualität der Besucher an den Eberstadter Höhlenwelten erheblich zu steigern.

Ein Vergleich mit Eintrittspreisen anderer deutscher Besucherhöhlen und Bergwerken sowie anderen Freizeitangeboten in der Region mache deutlich, dass sich ein Anheben der Eintrittspreise in jedem Fall als vertretbar und ebenso marktgerecht darstelle. Wolfgang Mackert sprach sich für eine „moderate Erhöhung“ aus.

Erwachsene zahlen demnach künftig fünf statt vier Euro, bei Gruppen von mindestens 20 Personen steigt der Preis pro Person von 3,50 auf 4,50 Euro, schwerbehinderte Menschen und Kinder (drei bis 15 Jahre) zahlen vier statt drei Euro und die Familienkarte steigt von 12,50 auf 16 Euro. Sie hat aber nur eine Gültigkeit für zwei Erwachsene mit zwei Kindern, für jedes weitere Kind sind 3,50 Euro fällig.

„Wenig sozial“

Felix Pflüger (SPD) sprach sich dafür aus, Schüler und Studenten in den ermäßigten Bereich mit aufzunehmen. Auch sei die Preiserhöhung für Kinder so nicht angebracht, drei Euro seien ausreichend. Stadtrat Arno Scheuermann wollte auch für Rentner eine Vergünstigung. Die Eintrittspreise sollten jetzt um die Hälfte der vorgesehenen Erhöhung steigen und das Thema in zwei Jahren wieder auf die Tagesordnung kommen, so seine Forderung. Max Fischer stufte die Familienkarte als „wenig sozial“ ein, auch mehr als zwei Kinder müssten darin enthalten sein.

Da beim Druck neuer Printprodukte für die Eberstadter Tropfsteinhöhle die Preiserhöhung zum 1. Januar 2018 bereits berücksichtigt werden soll, ließ Bürgermeister Roland Burger abstimmen. borg