Buchen

Verabschiedungen bei der Volksbank Franken Bernhard Stuhl und Norbert Schneider überzeugten jahrzehntelang mit ihrem Einsatz

Entwicklung erfolgreich mitgeprägt

Mit Bernhard Stuhl und Norbert Schneider wurden zwei langjährige Mitarbeiter der Volksbank Franken in den Ruhestand verabschiedet. Beide wirkten über 40 Jahre in den Filialen mit.

Buchen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedete die Volksbank Franken mit Bernhard Stuhl und Norbert Schneider zwei langjährige Mitarbeiter in die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Beide Mitarbeiter haben die Entwicklung der Volksbank Franken jeweils über 40 Jahre erfolgreich mit gestaltet, betonten die Verantwortlichen. Vorstandsvorsitzender Klaus Holderbach würdigte die beiden Arbeitnehmer, dankte für ihren großen Einsatz und die außergewöhnliche Betriebstreue und überreichte ein Abschiedsgeschenk.

Bankstellenleiter in Hainstadt

Die berufliche Laufbahn von Bernhard Stuhl startete zunächst mit der Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann bei der Raiffeisen-Zentralgenossenschaft Karlsruhe im Standort Mudau. Nach dem Grundwehrdienst und kurzzeitiger Tätigkeit als Landmaschinenverkäufer begann er im April 1978 seine Tätigkeit bei der Volksbank Franken. Zunächst wurde er an der Kasse in Buchen und Hainstadt eingesetzt. Ab September 1979 wurde Stuhl die Verantwortung für die Serviceberatung in der Bankstelle Hainstadt übertragen. In dieser Zeit absolvierte er erfolgreich die berufsbegleitende Ausbildung zum Bankkaufmann. Durch mehrere Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen erwarb er im Jahr 1995 die Kompetenzen als Individualkundenbetreuer. Aufgrund seiner umfangreichen Qualifikationen wurde ihm im März 2000 die Verantwortung als Bankstellenleiter in Hainstadt übertragen.

Kunden in Rippberg betreut

Vorstandsmitglied Rainer Kehl skizzierte die berufliche Vita von Norbert Schneider. Er begann im September 1973 die Ausbildung zum Bankkaufmann und wurde anschließend in das Angestelltenverhältnis übernommen. Zunächst wurde er im Service der Hauptstelle in Walldürn eingesetzt. Von 1979 bis 1984 war er für die Kundenbetreuung in den Bankstellen Rippberg, Waldstetten und Hornbach verantwortlich. Um die Beratungsqualität zu optimieren, übernahm Schneider seit 1988 ausschließlich die Betreuung der Kunden in der Bankstelle Rippberg und übte diese Tätigkeit engagiert und erfolgreich aus. Die erforderlichen Fachkompetenzen erwarb er sich durch mehrwöchige Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen an der Genossenschaftsakademie.

Das Vorstandsteam dankte Stuhl und Schneider für deren Wirken und das persönliche, überdurchschnittliche Engagement in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich. In über 40 Jahren erfuhren beide Mitarbeiter eine große Wertschätzung und das uneingeschränkte Vertrauen der Kunden als fachkompetente Ansprechpartner in allen Finanz- und Bankangelegenheiten. Gute Wünsche zum bevorstehenden, wohlverdienten Ruhestand rundeten die Laudatio ab. Bankstellenleiter Dirk Gremminger, der mit Beginn des Jahres die Leitung der Bankstelle Hainstadt und damit die Nachfolge von Stuhl übernahm, bedankte sich für die Unterstützung in der Einarbeitungsphase. Sein Ziel sei es, den von Stuhl positiv geprägten Teamgeist sowie dessen erfolgreiche Arbeit auch in Zukunft fortzusetzen.

Bereichsleiter Helmut Kappes bescheinigte Schneider ein vorbildliches Wirken in der Bankstelle Rippberg und lobte dessen Treue und Loyalität. Er stellte das hohe Maß an Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit in den Mittelpunkt seiner Ausführungen und bedankte sich für das stets gute Miteinander.

Auch Betriebsratsvorsitzender Johannes Lehrer, der im Namen der Belegschaft zu den ausscheidenden Kollegen sprach, dankte für das Engagement und betonte, dass beiden ein intaktes Betriebsklima immer am Herzen lag.