Buchen

Blick auf die Haushaltsentwicklung Zahlen von Stadt und Stiftung „Spitalfonds“ vorgestellt

Ergebnisverbesserungen in Aussicht

Archivartikel

Buchen.Von einem „tendenziell positiven Ergebnis“ sprach Benjamin Laber, neuer Leiter für den Fachbereich Wirtschaft und Finanzen und des Dezernats Verwaltung und Finanzen am Montagabend bei der Gemeinderatssitzung im Bürgersaal des Alten Rathauses. Gemeinsam mit Fachdienstleiterin Tanja Zöller beleuchtete er die Haushaltsentwicklung von Stadt und Stiftung „Spitalfonds“ und kam damit der regelmäßigen Berichtspflicht an den Gemeinderat nach.

Während man sich meist im Plan bewege, verzeichne man bei der Gewerbesteuer nach momentanen Stand ein dickes Plus. Schon jetzt seien 68 Prozent des Planansatzes (8 000 000 Euro) erreicht, was positiv stimme. Allerdings müsse man die Entwicklung im zweiten Halbjahr abwarten. Außerdem verwies Laber auf die Finanzausgleichssystematik – höhere Einnahmen jetzt bedeuten höhere Ausgaben in der Zukunft.

Mehr Ertrag

„Der Ergebnishaushalt verläuft aufwandsseitig überwiegend planmäßig, wobei gewisse Mehraufwendungen in einzelnen Bereichen nicht auszuschließen sind“, fasste Laber zusammen. Ertragsseitig werde der Planansatz überschritten, so dass sich insgesamt Ergebnisverbesserungen ergeben dürften. Sich ergebende Spielräume sollten aber weiter zur geringfügigen Rückführung der Verschuldung genutzt werden.

„Im Finanzhaushalt“, so Benjamin Laber, „liegen die investiven Einzahlungen und Auszahlungen per Saldo teilweise deutlich unter den Ansätzen.“ Die veranschlagten Mittel würden in Summe auf jeden Fall ausreichen – ein Nachtragshaushalt sei aus heutigen Sicht nicht erforderlich. Planabweichungen wurden dann von Tanja Zöller vorgestellt. Die Auszahlungen im investiven Bereich liegen ihren Worten zufolge mit 2,9 Millionen Euro deutlich unter den Ansätzen.

Bei der Stiftung „Spitalfonds“ Buchen habe der Gemeinderat bereits beim Beschluss im Dezember mit einem negativen Gesamtergebnis von 115 220 Euro gerechnet. Bei den Zuweisungen für laufende Zwecke (Sanierungsmittel) sei jedoch mit einem Unterschreiten des Ertragsansatzes zu rechnen. Von den eingeplanten 56 000 Euro sei bisher nichts angekommen.

Die Sanierung der Fassade des Altenwohnstifts sei in der Ausschreibungsphase und die Fachwerksanierung des VHS-Gebäudes in der Kellereistraße 48 werde weitergeführt. Die Sanierung in der Kellereistraße 31 (VHS/SWR) werde sich zeitlich verschieben. Wohnungen und Geschäftsräume seien derzeit aber komplett vermietet. borg