Buchen

Pfarrgemeinderat der Seelsorgeeinheit Buchen tagte in Hettingen Rege Diskussion / Glaubenszeugnis zur Fastenzeit

Erwartungen an den Gottesdienst diskutiert

Hettingen.Trotz eines größeren Tagesordnungsprogramms, verlief die erste Sitzung des Pfarrgemeinderates im neuen Jahr, der Seelsorgeeinheit Buchen im Heinrich-Magnani- Haus in Hettingen sehr zügig.

Die Hettinger Pfarrgemeinderätin Andrea Kugler, die mit ihrem geistigen Beitrag vor dem Einstieg in die Tagesordnung, Passagen aus dem letzten Sonntagsevangelium zitierte, regte ihre Ratsmitglieder dazu an, aus ihrem Leben erfahrene und erlebte Spuren Gottes, der Runde mitzuteilen, was dann auch mehrere Teilnehmer taten.

Vorsitzender Thomas Högerl, der die Sitzung leitete, stellte die Beschlussfähigkeit des Laiengremiums fest, das dann das letzte Protokoll einstimmig genehmigte. Ursula Vaassen, die am Pfingstmontag von Dekan Balbach, die von Freiburger Erzbischof Stephan Burger ausgestellte Befähigungsurkunde zum Begräbnisdienst als Laie, ausgehändigt bekam, gab einen Rückblick auf ihre bisherige Tätigkeit. So habe sie bisher insgesamt zehn Personen auf ihrem letzten Weg begleitet. Sie schilderte dann ihre Erlebnisse bei den Trauergesprächen mit den Hinterbliebenen, die unterschiedlichster Art sind. Jedoch sei sie sehr dankbar, dass sie den letzten Dienst an den Menschen verrichten dürfe und somit auch ein bisschen Entlastung der Pfarrer sein könne. Dekan Johannes Balbach dankte Frau Vaasen für ihre Bereitschaft, hier mitzuwirken und bekräftigte, dass man bewusst eine Frau mit diesem Dienst betraut habe.

Kaplan Claudius Dufner stellte die Glaubenszeugnisse der Fastenzeit vor, die diesmal unter dem Motto, „Spurensuche, Gott im eigenen Leben entdecken. Wo ist Gott in meinem Leben sichtbar, spürbar, wirksam“ stehen. Hier soll, wie im vergangenen Jahr, in den Sonntagsgottesdiensten der Fastenzeit Gemeindemitglieder die Möglichkeit geboten werden, ihre persönlichen Erfahrungen der Spurensuche zu Gott, der Gemeinde zu verkünden.

Argumente aufgelistet

Gemeindereferentin Regina Köhler stellte anhand eines kleinen Katalogs eine ganze Reihe von Beweggründen auf unter dem Motto „Was bringen mir der sonntäglichen Gottesdienst“. Bringt er dem heutigen Gottesdienstbesucher Stille, Beteiligung, Kontakt, Atmosphäre, erfreut eine erbauende gute Musik, oder verschiedene Gottesdienstfeierlichkeiten, oder berühren die gesprochenen Texte, und vor allem die Ansprache (Predigt) den heutigen Menschen.

Auf diese Fragen ergab sich dann eine rege Diskussion der Ratsmitglieder, wobei so manche lobende wie auch kritische Bemerkungen geäußert wurden. Pfarrer Johannes Balbach regte an, dass sich die Gemeindeteams der einzelnen Pfarreien, die nun drei Jahre bestehen, sich im kommenden Frühjahr zu einem Gedankenaustausch treffen sollten, um in dieser großen Runde gegenseitig Erfahrungen auszutauschen, was allgemeine Zustimmung fand.

Unter „Verschiedenes“ wurde noch bekanntgegeben, dass man sich im Januar mit Pfarrer Dr. Andreas Knapp Leipzig/Hettingen treffen werde, um mit ihm über Hilfsmaßnahmen für seine laufenden Projekte zu beraten. KM