Buchen

Halloweenlauf in der Buchener Innenstadt Manuel Götz siegte beim Hauptlauf / Zahlreiche Zuschauer säumten den Streckenrand und feuerten die Läufer an

Freude an der Bewegung zählte

Archivartikel

Der Halloweenlauf in der Buchener Innenstadt zog wieder zahlreiche Besucher an. Die Läufer überzeugten nicht nur mit ihren sportlichen Leistungen, sondern auch mit ihren Kostümen.

Buchen. „Wie langsam du auch läufst – du schlägst alle, die zu Hause bleiben!“, lautete der Motivationsspruch von Schirmherr Bürgermeister Roland Burger zum diesjährigen „Halloween-Lauf“, den der TSV Buchen mit seinen Abteilungen Leichtathletik, Handball, Schwimmen/Triathlon in Zusammenarbeit mit mehreren Sponsoren am Mittwochabend zum zehnten Mal austrug.

Richtiges Ambiente

Ob verkleidet oder einfach im sportlichen Outfit, ein Verkleidungszwang war nicht erforderlich. Einmal mehr zählte die Freude an der Bewegung und letztlich auch das schöne Gefühl, etwas für Körper und Geist getan zu haben. Nicht nur die Läufer nahmen das Angebot dankend an, auch die Zuschauer gaben dem Spektakel das richtige Ambiente. Damit war alles bestens, als der Vorsitzende des TSV Buchen, Kurt Bonaszewski, pünktlich um 17.10 Uhr die Bambinis auf die 600 Meter verkürzte „Bambini Runde“ schickte, im Schlepptau die Walkinggruppe mit ihren 50 Minuten „Stadtwalking“. Am Streckenrand feuerten die Zuschauer die kleinen und großen Sportler an. In den anschließenden Schülerläufen stand der sportliche Ehrgeiz den Läufern förmlich ins Gesicht geschrieben. Sie kämpften auf dem Rundkurs durch Buchens Innenstadt um jeden Platz, um sich einen der vielen interessanten Preise, Medaillen, Pokale und Sonderpreise zu sichern. Neu im Programm war der Firmenlauf sowie die Behördenwertung im „Jedermannslauf“ mit Sonderpreisen für das Team mit den meisten Teilnehmern. Dichtes Gedränge herrschte am Start zum Hauptlauf, der das sportliche Geschehen schließlich abrundete. Der knapp zehn Kilometer lange Lauf durch die Innenstadt stellte so manchen Teilnehmer vor enorme sportliche Herausforderungen, die allerdings mit Unterstützung der Zuschauer gut bewältigt wurden. Ganz nach dem Motto „Dabei sein ist alles“, wurden auch die Nachzügler unter dem Beifall des Publikums ins Ziel begleitet, während die Verpflegungsstationen dafür sorgten, das alle Teilnehmer und sowie das Publikum versorgt wurden. Am Ende resümierten die Veranstalter wieder einen reibungslosen Ablauf.