Buchen

Tag der offenen Gartentür Tausend Besucher kamen nach Hettingen

Ganze Bandbreite der Gartenkultur

Archivartikel

Hettingen.Schönes Wetter ist neben dem Angebot einer Veranstaltung auch eine Voraussetzung zum Gelingen derselben. Der Wettergott meinte es fast schon ein bisschen zugut, doch dank eines lauen Lüftchens, war die Hitze beim Tag der offenen Gartentür in Hettingen gut zu ertragen. Die Initiatorin Gabriele Strittmatter eröffnete am späten Sonntagvormittag bei der „Morrearena“ im Namen des Heimatvereins die Gartenausstellung.

In Anlehnung an die erste grandiose Hettinger Gartenschau im Jahr 2013 versuche man dieses Jahr, im Rahmen des Festjahres des 50-jährigen Bestehens des Heimatvereins Hettingen diese Spektakel zu wiederholen. In ihrem kurzen Statement erläuterte Strittmatter die 24 Gärten, die sehr liebevollgestaltete Refugien seien. Manche Gärten seien klein, fast unscheinbar, andere ungewöhnlich, aber alle mit viel Herzblut der einzelnen Gartenbesitzer individuell gestaltet. Diese Vielfalt von Gartengestaltung solle den interessierten Besucher nicht nur erfreuen, sondern vielleicht auch eine Anregung für neue Ideen zur Selbstverwirklichung sein.

Viele Besucher

Am eigens aufgebauten Stand des Verbands Wohnungseigentum Buchen, an dem allerlei Informationen über Gartenkultur offen lagen, gab es ein Flyer mit Ortsplan und den Standorten der Gärten, damit sich die vielen Gäste zurechtfinden konnten. Die Besucher, nach Schätzung der Organisatorin weit über Eintausend, bekamen vom normalen Hausgarten bis hin zum „Lustgarten“ die ganze Bandbreite der Gartenkultur zu Gesicht. Dabei fiel auf, dass der Hausgarten, der einst die Familie mit wichtigen Gemüse und Salaten versorgte, heute nur noch begrenzt in dieser Form genutzt wird. In den heutigen Gärten, die gleichsam als ein „Open Air“ Wohnzimmer in vielfältiger Art genutzt werden, spielt das Element Wasser immer mehr eine größere Rolle.

Ein Teich, in dem sich Koi- Karpfen und Fische unterschiedlichster Größen tummeln, oder auch naturbelassene Schwimmbecken sind heutzutage schon fast die Norm. Die 24 Gärten zeigten einen großen Querschnitt der vielfältigen Gestaltung der jeweiligen Gartenbesitzer. Beim Rundgang fiel angenehm auf, dass sich die Besitzer mit viel Herzblut und mit ausführlichen Informationen ihren Garten vorstellten, und auch durch bereitgestellte kühle Getränke sich sehr um die Besucher annahmen. In manchen Gesprächen mit den Besucher aus nah und fern kam zum Ausdruck, dass man sich diese Vielfalt und individuellen Gartengestaltung so nicht vorstellen konnte. Deshalb galt die Hochachtung und Anerkennung allen hier Beteiligten. Eine Besonderheit gab es im Kunst -und Naturgarten von Familie Strittmatter, die den vielen Gästen anboten, von ihrem großen Kirschbaum die edlen Früchte zu naschen. KM