Buchen

TSV Hollerbach Festakt zum 40-jährigen Vereinsbestehen mit Ehrungen am Sonntag in der Röckelscheune

„Gemeinschaft bilden und stärken“

Archivartikel

Mit einem Festwochenende in der Röckelscheune hat der TSV Hollerbach sein 40-jähriges Bestehen gefeiert.

Hollerbach. Mit dem Lied „Wochenend und Sonnenschein“ eröffnete der Kirchenchor Hollerbach/Oberneudorf unter der Leitung von Jochen Schwab den Festakt am Sonntagvormittag zum 40-jährigen Bestehen des TSV Hollerbach. Und wenn auch das Wetter an diesem Tag nicht recht zum Lied passen wollte, in der Röckelscheune sah man viele strahlende Gesichter.

„Gemeinschaft bilden und stärken, dafür steht der TSV Hollerbach“, sagte Vorsitzende Stefanie Adrian in ihrer Ansprache. Vor 40 Jahren sei der Jubiläumsverein aus einer Tischtennisgruppe heraus entstanden. Im Laufe der Jahre seien weitere Gruppen hinzugekommen. Derzeit verfüge der Verein über 282 Mitglieder in acht Turngruppen mit neun Übungsleitern. Ein 14-köpfiges Vorstandsteam trage dazu bei, dass sich im „TSV-Haus“ alle Mitglieder wohlfühlten. „Wir wollen das Vereinsleben weiterhin lebendig halten“, versprach die Vorsitzende. Sie freute sich darüber, dass es bisher immer gelungen sei, freiwerdende Ämter im Verein zu besetzen. „Im Zeichen des Sports und der Bewegung bieten wir im Ort ein attraktives Angebot, ohne fahren zu müssen“, betonte Stefanie Adrian. Darüber hinaus pflege man mit geselligen Veranstaltungen auch die Dorfgemeinschaft.

„Leistungsträger“

„Ich freue mich über diesen Leistungsträger“, sagte Bürgermeister Roland Burger. „Der TSV Hollerbach sorgt für ein wichtiges Angebot für die Menschen aus Hollerbach, Oberneudorf und Umgebung!“ Burger hatte anlässlich des Jubiläums in der Vereinsakte im Buchener Rathaus geblättert. Der Verein sei im Jahr 1978 mit 54 Mitgliedern und den Abteilungen Tischtennis und Damengymnastik gegründet worden und habe sich sehr gut entwickelt. In Zeiten von Computer und Smartphone sei sportliche Betätigung besonders wichtig. Zwar sei der TSV als Sportverein gegründet worden, doch auch „Teamgeist und Gemeinschaft“ seien wichtig. „Das Feiern spielt hier auch eine große Rolle“, stellte Burger fest und wies auf Kappenabende, Radtouren und Vereinsfeste hin. Er dankte dem Vorstandsteam und allen Aktiven des Vereins für ihren Einsatz.

Joachim Weis, stellvertretender Ortsvorsteher, überbrachte nicht nur die Glückwünsche der Ortsverwaltung, sondern aller Vereine am Ort. „Sport ist wichtig gegen Langeweile“, sagte er. „Ausdauer und Willenskraft werden gefordert.“ Mit seinem Angebot für alle Generationen sei der TSV Hollerbach wichtig für die Dorfgemeinschaft.

„Sie haben den richtigen Weg mit der Gründung Ihres Vereins eingeschlagen“, attestierte Roswitha Hajek vom Main-Neckar-Turngau. Sie gratulierte den Hollerbachern zu ihrer „lebendigen Sportfamilie“. Anschließend ehrte sie Marko Grimm und Marco Kemmerer mit der „Silbernen Ehrennadel“ des Turngaus für ihre Verdienste um das Turnen. Die Ehrennadel des Deutschen Turnerbundes erhielten Stefanie Adrian, Adalbert Keßler, Hubert Walter und Beate Biemer. Stefanie Adrian ist seit 23 Jahren als Übungsleiterin und im Vorstand des Vereins aktiv. Beate Biemer ist seit 26 Jahren als Kursleiterin tätig, Hubert Walter seit 30 Jahren als Kassier, und Adalbert Keßler übt seit 33 Jahren verschiedene Ämter im Verein aus. Mit der „Goldenen Verdienstplakette des Badischen Turnerbundes“ wurde Ingeborg Fronc eine besondere Auszeichnung zuteil. Seit 40 Jahren setzt sie sich als Übungsleiterin im Verein und außerdem als Fachwartin für den Bereich Senioren im Main-Neckar-Turngau ein.

Sportliches Angebot gelobt

Helmut Ebert, stellvertretender Vorsitzender des Sportkreises Buchen, lobte das sportliche Angebot und die geselligen Veranstaltungen des Jubiläumsvereins. „Der TSV fördert Teamgeist, Fairness und soziales Verhalten“, sagte Ebert und dankte dem Verein und seinem Vorstand mit einer Jubiläumsgabe. Klaus Zimmermann, Vorsitzender des Fußballkreises Buchen, betonte, dass der Breiten- und Freizeitsport zwar weniger spektakulär sei als der Spitzensport, aber dennoch sehr wichtig. Gesundheit und Fitness seien mit regelmäßiger sportlicher Betätigung verknüpft. Sportvereine böten hier die größte sportliche Vielfalt. Sie bringen unterschiedliche Menschen zusammen mit einem gemeinsamen Ziel. „Der TSV Hollerbach ist ein Glücksfall“, sagte Zimmermann und dankte allen Ehrenamtlichen des Vereins. Die Vorsitzende Stefanie Adrian bedachte er mit dem „Ehrenamtspreis des Deutschen Fußballbundes“ sowie mit einer DFB-Uhr. Und auch vom eigenen Verein wurde die Vorsitzende geehrt. Schriftführerin Tanja Mauz bedankte sich bei ihr mit einer Urkunde für ihren jahrzehntelangen Einsatz für den Verein.

Vereinsvorsitzende Stefanie Adrian ehrte folgende Mitglieder: 15 Jahre im Vorstand: Marko Grimm, Adalbert Hafner. 25 Jahre im Vorstand: Bruno Grimm; 35 Jahre im Vorstand: Adalbert Keßler und Erika Kemmerer. 40 Jahre Übungsleiterin: Ingeborg Fronc. 25 Jahre Mitgliedschaft: Elke Frank, Marina Vogel, Rico Vogel; 30 Jahre: Birgit Frank, Roland Ohnhäuser; 40 Jahre: Bärbel Adrian, Rainer Adrian, Herbert Albrecht, Hannelore Bauchner, Klaus Bauchner, Bernhard Blatz, Giesela Blatz, Joachim Falz, Dieter Frank, Ingeborg Fronc, Albrecht Geier, Maria Geier, Margarete Grimm, Bernadette Hauk, Otto Hauk, Gerold Hilbert, Martina Hilbert, Paul Hilbert, Erika Kemmerer, Adalbert Keßler, Beate Keßler, Maria Kisner, Manfred Kisner, Gerhard Layer, Brunhilde Mauz, Paul Mauz, Gertrud Meidel, Herbert Meidel, Giesela Prommer, Rita Röckel, Clemens Schölch, Irene Schölch, Irmgard Walter, Hubert Walter. mb