Buchen

Schuljahrgang 1938 traf sich in Buchen Zwei schöne Tage verbracht

Gesellige Runde hatte viel Gesprächsstoff

Buchen.Zwei Tage voll Frohsinn und Zufriedenheit erlebten die Angehörigen des Schuljahrgangs 1938 bei ihrem Treffen in Buchen. Die mittlerweile 80-Jährigen wurden in eine schwierige Zeit hineingeboren, denn bald brach der Zweite Weltkrieg aus, der den Alltag der Menschen prägte.

Im Café Wittemann wurde das Treffen mit einem Sekt-Empfang eröffnet. Man begrüßte einander, tauschte Erinnerungen aus und plauderte über aktuelle und vergangene Geschehnisse. Mitschüler aus ganz Deutschland waren angereist. Hardy Essbauer kam sogar aus Kanada zurück in seine Heimatstadt Buchen: „Man weiß ja nie, wie oft man dazu noch Gelegenheit hat“, meinte er. Neugierig war man vor allem auf die Entwicklungen in der Innenstadt, wo die Jahrgangsangehörigen aufgewachsen sind. Ihr Fazit: „Viel Neues ist geschehen, vieles muss noch geschehen.“ Insbesondere die „Alla-Hopp!“-Anlage und ihr Spender Dietmar Hopp wurden sehr bewundert.

Anschließend besuchte man den Friedhof, wo man eine Blumenschale niederlegte und namentlich der verstorbenen Mitschüler gedachte. Beim Abendessen im „Prinz Carl“ schwelgte so mancher in Erinnerungen: „Wie war das doch gleich, als die Amerikaner in Buchen einmarschierten? War ihnen nicht Otto Egenberger mit weißer Fahne entgegengegangen und saß nun ganz vorne auf dem Panzer?“ Diese und viele andere Anekdoten boten der geselligen Runde viel Gesprächsstoff.

Am Sonntagmorgen ging es in die Eberstadter Tropfsteinhöhe. Man bewunderte das neue Besucherzentrum und die vielen Modernisierungsmaßnahmen, die die Höhlenwelt in den letzten Jahrzehnten weiter aufgewertet haben. Beim Mittagessen in der „Seeterrasse“ ließ man sich nochmals verwöhnen.

Nachdem man sich bei Marie Hendlein und Kurt Henn für die Ausrichtung des Treffens bedankt hatte, verabschiedete sich die fröhliche Runde.