Buchen

Bei Bauarbeiten Pflaster hatte sich vor dem Eiscafé Riviera gesetzt, weshalb die Firma Tomac aus Buchen aktiv wurde

Gewölbekeller wurde wieder entdeckt

Archivartikel

Weil sich das Pflaster vor dem Eiscafé Riviera gesetzt hatte, gingen Arbeiter der Firma Tomac ans Werk und stießen auf einen weiteren Gewölbekeller.

Buchen. Eine echte Überraschung war der Gewölbekellerfund, den Arbeiter der Firma Tomac aus Buchen dieser Tage vor dem Eiscafé Riviera in der Buchener Innenstadt gemacht haben, laut Stadtverwaltung nicht. Denn sowohl auf alten Plänen als auch im Gedächtnis etlicher älterer Buchener seien unterirdische Keller wie dieser vermerkt, meinte Simone Schölch gestern. Auch Bürgermeister Roland Burger habe davon gewusst.

Trotzdem staunten die Arbeiter, die eigentlich nur Pflasterarbeiten vornehmen wollten, nicht schlecht, als sie die Öffnung entdeckten und den großen gemauerten Hohlraum fanden, der teilweise mit Schutt angefüllt ist. „Jetzt ist auch klar, warum sich das alte Pflaster gesetzt hat“, erklärte Stefan Müller vom städtischen Bauamt gestern auf FN-Anfrage. Er schätzt den Keller, der sich bis unter die Amtsstraße erstreckt, auf eine Größe von rund fünf mal sieben Meter mit einer Höhe von 1,80 Meter am höchsten Punkt.

Geplant sei jetzt, das Gewölbe zu sichern, den Schutt zu beseitigen und nach historischen Gegenständen zu untersuchen und dann, nachdem ein Schacht zur jederzeit möglichen Begehung gesetzt wurde, den Keller wieder zu verschließen, so Müller. borg