Buchen

15. Buchener Jazz-Night Am Samstagabend präsentierten sich sieben Bands in sieben Gaststätten

Heiße Rhythmen bei milden Temperaturen

Archivartikel

Ausgelassene Stimmung herrschte bei der 15. Jazz-Night. Sieben Musikgruppen spielten in sieben Gaststätten.

Buchen. Die zahlreichen Besucher konnten am Samstagabend bei der 15. Jazz-Night in Buchen bei milden Temperaturen zwanglos zwischen den sieben Veranstaltungsorten und damit den Musikstilen wechseln. Sieben Bands präsentierten sich.

Liebhaber von südamerikanischen Musik waren am Samstagabend gut in der Cocktailbar „Bar-hamas“ aufgehoben. Dort begeisterte wie in den Vorjahren schon die Band „Grupo Andaré“ die Zuhörerinnen und Zuhörer mit kubanischen Rhythmen. Doch auch im „Schwanen“ ging es latinomäßig heiß her. Die „Pioneros latinos“ brachten das Publikum mit Salsa und Cha-cha-cha in Stimmung. Die Wirtsleute vom „Alten Milchhäusle“ hatten im Außenbereich ein kleines Zelt für die Band „4 to the bar“ aufgestellt – eine goldrichtige Entscheidung. Man entfloh so der Enge der Gasträume. Die Zuhörer nahmen im Freien Platz, während das Quartett um Andreas Stroh mit Kontrabass Gitarre, Schlagzeug und Piano für eine lässige Stimmung sorgte. Auch im Bistro „Brunnegugger“ war der Außenbereich bei den Besuchern sehr beliebt, nicht zuletzt deswegen, weil es im Lokal selbst recht eng geworden war. Dort sorgte „Rusty move“ mit Songs aus Pop und Rock der vergangenen vier Jahrzehnte dafür, dass die Gäste nicht mehr so schnell weiterziehen wollten.

Mit mehr Swing und zuweilen auch Melancholie gefiel das hiesige „Goweddl Dixie Osombl“ im Hotel „Prinz Carl“. Küchenchef Jens Jaegle hatte hier wie jedes Jahr an diesem Abend auch in seine Küche geladen, wo er im Rahmen einer „Küchenparty“ leckere Häppchen servierte. Eher gediegen ging es im Restaurant „Reichsadler“ zu. Dort entführte die Band „Electrio“ ihr Publikum durch verschiedene Epochen des Jazz und spielte verschiedene Jazz-Arrangements bekannter und unbekannter Größen wie Stevie Wonder, Lennon, McCartney, Steely Dan, Sergio Mendes und „The Crusaders“. Im Bistro „Waldeck“ präsentierten „Deja vu & the horn connection“ eine Mischung aus Pop, Rock, Jazz und Funk und begeisterte teilweise mit knackigen Bläsersätzen. mb