Buchen

Zu Gast in Buchen 27 französische Austauschschüler des „Collège Paul Eluard“ aus Montereau wurden offiziell begrüßt

„Klares Signal für Freundschaft und Zusammenhalt“

Buchen.„Bonjour, mes élèves!“: In ihrer Heimatsprache begrüßten Beigeordneter Thorsten Weber und BGB-Schulleiter Jochen Schwab am Dienstag 27 französische Austauschschüler des „Collège Paul Eluard“ aus Montereau, die zur Zeit in Buchen weilen und im Alten Rathaus offiziell empfangen wurden.

Buntes Programm

Jochen Schwab wies in seiner Ansprache auf „anderes Denken“ hin, um die Fehler zweier Weltkriege mit ihren schrecklichen Ereignissen nicht zu wiederholen. Den Schüleraustausch bezeichnete er unter diesem Vorzeichen als „klares Signal für Freundschaft und Zusammenhalt zwischen Deutschland und Frankreich“; sein Dank galt neben den seitens des BGB betreuenden Lehrkräften Christina und Alexander Kull auch den französischen Lehrern Ina Holzhauer, Vincent Rossin und Aline Defour, die den 13- bis 15-jährigen Jugendlichen aus Frankreich sowie den Buchener Achtklässlern mit ihrem Engagement diese internationalen Begegnungen erst ermöglichen. Insgesamt durchliefen die Mädchen und Jungen auch heuer ein buntes Programm; so standen ein Besuch der Eberstadter Tropfsteinhöhle, eine Fackelwanderung zum Wartturm, aber auch Fahrten nach Heidelberg und ins Sinsheimer Auto- und Technik-Museum sowie eine „Stadtrallye“ durch Buchen auf dem Kalender.

Mit guten Wünschen zur Adventszeit ersetzte Beigeordneter Thorsten Weber den sonst obligatorischen Kurzfilm über die Geschichte Buchens. Zum einen erbat er, den unschätzbaren Wert eines in Frieden vereinten Europas „dauerhaft in den Köpfen und Herzen aller zu verankern“, um auch damit letztlich die seit 70 Jahren bestehende enge Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich zu erhalten. Weiterhin erhoffte Weber noch zahlreiche diesem folgende Schüleraustauschprogramme zwischen dem Burghardt-Gymnasium und dem Collège Paul Eluard: „Hier sollen nach Möglichkeit Freundschaften entstehen, die weit über den Austausch hinaus gepflegt werden“, merkte er an. Ein gemütlicher Umtrunk schloss sich an. ad