Buchen

"moments inside" im OKW-Logistikzentrum Dr. Peter Flux hat Interessantes rund ums Matterhorn ausgegraben

"Klettern, Kommerz und Kurioses"

Buchen."Das Matterhorn - Klettern, Kommerz und Kurioses", dieser allseits bekannte und markante Berg im Schweizer Wallis, stand im Mittelpunkt des Zehn-Jahr-Jubiläums von "moments inside" bei der Odenwälder Kunststoffwerke Gehäusesysteme GmbH.

Dr. Peter Flux aus Tauberbischofsheim, Internist und Hobbybergsteiger ist seit Jahren angetan von diesem 4478 Meter hohen Bergriesen ganz am südlichen Ende der Schweiz. Am 21. Juli 2010 erfüllte für sich sein Traum zusammen mit dem Bergführer Christian Horn ganz oben zu stehen auf dem weltweit bekannten "Felsbrocken", der wie kein anderer auf der Welt mit seiner Dreiecksform ein unverwechselbares Erkennungsmerkmal hat.

Mit seinem Vortrag im OKW wollte er sich nicht in die Gilde der ganz Großen Alpinisten einreihen, die dort in den zurückliegenden Jahren von ihren Expeditionen im Himalaya berichteten. "Die spielen schließlich Champions League, während ich in der Landesliga beheimatet bin", so der sympathische Arzt aus Tauberbischofsheim, der allerdings in "seinen" Berg so verliebt ist und viel Wissenswertes Drumherum zusammengetragen hat, dass es für einen abendfüllenden kurzweiligen Vortrag reichte.

Dabei stand weniger die alpinistische Leistung des Bergsteigers im Vordergrund des Vortrages, sondern die interessanten Details, die mit diesem Wahrzeichen der Schweiz zusammenhängen. Gerade diese Hintergrundinformationen bleiben dem Betrachter sonst fast gänzlich verborgen. Wer hätte schon gedacht, dass die Spitze des zwölfthöchsten Berges der Alpen afrikanischen Ursprunges ist und vor rund 45 Millionen Jahren durch die Wanderung der Erdplatten entstanden ist. Über den markanten Berg ranken sich unendlich viele Geschichten. Rekorde und auch viele Tragödien über die der Referent viel zu erzählen hatte.

Rund 3000 Bergsteiger und solche, die es sein möchten, versuchen sich jedes Jahr am Berg und nach diesen Hochrechnungen haben nach der Erstbesteigung durch Edward Whymper am 15. Juli 1865 demnach bereits einhunderttausend Personen auf dem Gipfel gestanden. Ob gehbehindert, mit Prothesen, im Greisenalter oder noch in Kinderschuhen, die Liste der Gipfelstürmer ist unendlich lang und wird sich auch in Zukunft weiter fortsetzen.

Bettenzahl reduziert

Von Seiten der Schweiz möchte man dem Ansturm zukünftig weiter entgegentreten und hat bereits mit entsprechenden Maßnahmen reagiert. So hat man die Bettenzahl in der "Hörnli-Hütte" zugleich Ausgangspunkt der meisten Begehungen reduziert und dort auch das "Wildcampen" verboten um zu verhindern, dass sich die Zahl der bisher ums Leben gekommenen Berg- und Hobbybergsteiger weiter reduziert. Immerhin mussten 500 Alpinisten ihr Leben dort lassen und dies sei schon eine beeindruckende Zahl, so Dr. Peter Flux. "Man muss auch nicht glauben das Matterhorn besteigen zu können, wenn man das ganze Jahr keinen Sport macht", erläutert der Hobbybergsteiger und unterstreicht damit nochmals die sportlichen Voraussetzungen für ein solches Unterfangen. Letztlich sei es ein unbeschreibliches Gefühl ganz oben zu stehen, dies konnte er eindrucksvoll vermitteln. Freude daran werden auch die Einwohner Nepals haben, denn der Erlös seines Vortrages inklusive der Verdoppelung des Betrages durch den Lions-Club Tauberbischofsheim, wie auch die Einnahmen seines Matterhorn-Kalenders kommen komplett der Nepalhilfe zu Gute. Mit dem anhaltenden Applaus am Ende endete der Vortrag von Dr. Peter Flux, der auch bei der Jubiläumsveranstaltung im OKW wiederum bestens organisatorisch durch Josef Both vorbereitet und durchgeführt wurde. kn