Buchen

Zentralgewerbeschule Buchen Google-Zukunftswerkstatt bot Einblick in Onlinemarketing, Kaufverhalten, Datensammlung und Auswertung im Internet

Kommentare spielen für Unternehmen wichtige Rolle

Archivartikel

Buchen.„Don’t be evil“ – „Sei nicht Böse“, so laute lange Zeit der Grundsatz in Googles Verhaltenskodex. Wie um dieses mittlerweile getilgte Motto zu unterstreichen, bietet das weltweit wertvollste Unternehmen kostenlose Fortbildungen für Studenten und Auszubildende an, die den Teilnehmern einen Einblick in Onlinemarketing, Kaufverhalten, Datensammlung und Auswertung im Internet geben. Natürlich ist solch ein Angebot heiß begehrt, so dass es als besondere Auszeichnung anzusehen ist, dass ausgerechnet die Zentralgewerbeschule Buchen (ZGB) ausgewählt wurde.

Bei dem Vortrag in der Aula der Schule machte der Referent Mark Karasira, Business-Coach aus Ludwigsburg, den interessierten „Azubis“ deutlich, auf was sie bei ihrer eigenen Online-Präsenz achten müssen und wie sie sich und ihre Ausbildungsunternehmen hinsichtlich ihrer Darstellung im Internet optimieren können. Sein Credo war: „Wer nicht gefunden wird, der existiert nicht.“

Zentrales Aushängeschild

Die Homepages werden für die Firmen zunehmend zu ihrem zentralen Aushängeschild und gerade die Optimierung für die Nutzung mit Smartphone und Tablet wird zunehmend wichtig, da mittlerweile das Internet verstärkt mit mobilen Endgeräten genutzt wird.

Im Internet könne man alles verkaufen, wie beim Laden an der Ecke, nur eben besser, passgenauer und transparenter. Vertrauen sei dabei das größte Kapital, weshalb die Bewertungen und Kommentare auf Online-Plattformen für die Unternehmen auch eine enorm wichtige Rolle spielten. Deswegen seien diese Bewertungen auch extrem wertvoll und natürlich könnten solche Bewertungen auch gekauft werden. Aber Karasira zeigte in der von Studienrätin Dr. Isabell Arnstein moderierten Veranstaltung auch, welche zum Teil absurd anmutenden Folgen die Zunahme des Online-Shoppings mit sich bringt. So werden viele Textilien, die wieder an den Absender zurückgeschickt werden, nicht wieder in den Verkauf gebracht, da sie gereinigt und neu verpackt werden müssten, sondern landen im Reißwolf und kommen allenfalls als Malervlies wieder in den Handel. Ar/Si