Buchen

Fastnachtsumzug in Hettingen FG-Motto lautete „Scheint et Sunn richdich schö, leeft et Tonne vun ellee“ / 18 Gruppen unterhielten hunderte Zuschauer / Sonne kam noch rechtzeitig heraus

„Lebendige“ Mülltonnen von treuen Strohbären begleitet

Archivartikel

Hettingen.Das Wetter meinte es gut mit den „Hettemer Freggern“: Die Sonne begleitete den Fastnachtsumzug durch Hettingen. Rund um den Latschari in der Ortsmitte hatten sich hunderte Narren versammelt, FG-Präsident Robin Schmelcher führte durch den kleinen Umzug. „Im Vorjahr hatten wir mehr Teilnehmer“, gab Schmelcher zu, „manchen Gruppen ist es einfach zu stressig gewesen, gleich nach Buchen und Höpfingen weiterzufahren.“ Schlussendlich machten 18 Gruppen mit und sorgten für Stimmung.

Motto ganz genau genommen

Das Motto der FG – „Scheint et Sunn richdich schö, leeft et Tonne vun ellee“ – nahmen die Sportler vom FC Viktoria Hettingen mit ihren „lebenden“ Mülltonnen ganz genau. Den Umzug eröffneten die Strohbären: Noch im Vorjahr hatte die Gruppe vom Reitstall Slepkowitz mit ihrem Spruch „Laut einiger Anwohner machen die Strohbären zuviel Dreck, auch deshalb sind wir nächstes Jahr weg“ ihre Zukunft offengelassen. Für „Angst und Schrecken“ sorgten auch die Morrehexen aus Buchen, auch wenn die Süßigkeiten von den kleinen Narren gerne entgegengenommen wurden. Wieder mit an Bord waren auch die „Götzianer Heddebör“ mit einem großen Wagen. Standarte, Prinzenpaar und Elferrat hatten die „Lustigen Vögel“ aus Schweinberg im Gepäck. Die meisten Teilnehmer stellte der „Gastgeber“: Elferrat, „Fregger“- und Juniorengarde sowie Jung-Elferrat und Mottowagen. Die „Hettemer Äschesäck“ folgten, ehe die Musikkapelle Rinschheim für Stimmung sorgte. Auch die Hettinger Musikkapelle spielte den ein oder anderen Fastnachtsklassiker. Die Bocknarrenzunft aus Boxberg mit „Böckle“ und „Geissle“ war ebenfalls zu Gast. Den Abschluss des rund 30-minütigen Umzugs bildeten die Zigeunergruppe, die „Härli“ und „Fräli“ sowie weitere Gruppen der „Hettemer Straßenfasnacht“. ms