Buchen

Götzinger Ortschaftsrat tagte Ortsvorsteher Egbert Fischer nutzte die Sitzung zu einem kurzen Resümee nach 30 Jahren kommunalpolitischen Engagements

Mit gemeinsamem Einsatz wurde viel erreicht

Archivartikel

Götzingen.Zur letzten öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates unter seiner Ägide hieß Ortsvorsteher Egbert Fischer zusammen mit dem Gremium auch interessierte Ein-wohner im Bürgersaal willkommen.

Der Ortsvorsteher erläuterte den Antrag der Schotterwerke Hohenlohe-Bauland hinsichtlich der Verle-gung eines Transportweges im derzeitigen SHB-Abbauareal. Nach Darstellung des Unternehmens sei wegen des Fortschreitens im Abbaubereich nach Abwägung verschiedener Möglichkeiten hinsichtlich einer Minimierung der Staubentwicklung die Untertunnelung eines Feldweges zum unterirdischen Abtransport des Siebschuttes die effektivste Lösung. Nach kurzer Beratung fand der Antrag einstimmige Zustimmung im Gremium. Beraten und positiv beschieden trotz Abweichungen vom Bebauungsplan wurde weiter der Bauantrag für ein Wohnhaus in der Straße „Im Vörstlein“. Zur Kenntnisnahme wurde den Räten ein weiterer Bauantrag für ein Wohnhaus in der Waldstraße vorgelegt.

Zustimmung fand auch die Vorlage der Ortschaftsverwaltung für die Mittelanmeldung im erstmaligen Doppelhaushalt 2020/2021. Mit Verweis auf die wirtschaftlich und finanziell gegebene Sachlage erläuterte Ortsvorsteher Fischer die Vorschläge, die zwangsläufig Wiederholungen bisher nicht realisierter Wünsche beinhalten. Es geht dabei um die Realisierung des Fitnessparks beim „Nächstweiher“, die Fachwerksanierung am Rathaus mit Einrichtung eines behindertengerechten Zugangs, die dringend notwendige Sanierung des Pausenhofs der Nachbarschaftsgrundschule so-wie der Straßeneinmündung Sindolsheimer Straße/Germanenstraße. Berücksichtigung in dieser Aufstellung fanden zudem auch die Sanierung des städtischen Teils der Friedhofsmauer sowie der „Dauerbrenner“ der Götzinger Kommu-nalpolitik, Sanierungsmaßnahmen im alten Ortskern. Der Ortsvorsteher gab sodann noch bekannt, dass hinsichtlich der kürzlichen Kommunalwahl keine Hinderungsgründe fest-gestellt wurden, so dass in der nächsten Sitzung, die auf den 11. Juli terminiert ist, der neu gewählte Ortschaftsrat verpflichtet werden könne. Außerdem stehen dann die Vorschläge für den neuen Ortsvorsteher und seinen Stellvertreter sowie die Wahl des Götzinger Vertreters im Abwasserzweckverband „Oberes Rinschbachtal“ auf der Tagesordnung.

Der nach 30 Jahren kommunalpolitischen Engagements ausscheidende Ortsvorsteher Egbert Fischer nutzte die Gelegenheit zu einem kurzen Resümee. Er dokumentierte anhand von Beispielen, dass mit gemeinsamem Einsatz in dieser Periode vieles erreicht werden konnte, dass aber eben auch noch viele Wünsche trotz aller Bemühungen bisher nicht realisiert werden konnten.

Er dankte allen während seiner Amtszeit aktiven Ortschaftsräten für ihre Mitarbeit und Unterstützung und wünschte dem neuen Gremium viel Erfolg. Stellvertreter Christian Gramlich unterstrich das bemerkenswerte kommunalpolitische Engagement von Egbert Fischer über drei Jahrzehnte im Ortschaftsrat und als Ortsvorsteher, das zweifellos Spuren in Götzingen hinterlassen werde. In einer kurzen Rückblende auf 30 Jahre Einsatz für die Heimatkommune verwies er darauf, dass ihn während seiner Amtszeit als Ortsvorsteher 22 Männer und Frauen als Ortschaftsräte begleiteten. Er zollte ihm Dank und Anerkennung, unterstrichen durch ein Dank-Präsent, für solch vorbildliches und langfristiges Engagement im Interesse des Stadtteils Götzingen und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute.

Beim letzten Tagesordnungspunkt stand die Beantwortung von Fragen aus den Reihen der Bürger an. Dabei ging es u.a. um die Themen Fitnesspark und Schotterwerk sowie die Friedhofsmauer und auch das „Schwanen“-Areal. Ein Dank- und Schlusswort des Ortsvorstehers war Schlusspunkt der öffentlichen Sitzung. jm