Buchen

Schützenmarkt-Frühschoppen Kindernachmittag und Abschlussfeuerwerk finden statt / 423 Euro an Spenden gesammelt / Zwischenbilanz fällt positiv aus

„Modernes und attraktives Programm“

Archivartikel

Sportliche Erfolge, ein geselliges Beisammensein und der Schützenmarkt standen im Mittelpunkt des traditionellen Frühschoppens der Buchener Schützengesellschaft.

Buchen. Stimmungsvolle Musik, zufriedene Mienen und eine positive Zwischenbilanz zum Schützenmarkt gab es gestern beim traditionellen Frühschoppen im „Prinz Carl“. Der Einladung der Buchener Schützengesellschaft (SG) folgten unter anderem Landrat Dr. Achim Brötel, Dr. Harald Genzwürker, der Ärztliche Direktor der Neckar-Odenwald-Klinken, sowie viele weitere Politiker und Mitglieder des Vereins.

Rücksprache mit Feuerwehr

Der Oberschützenmeister Achim Schubert räumte gleich mit einem Gerücht auf: Er teilte mit, dass der heute geplante Nachmittag der Heimkinder Seckach und Walldürn stattfinde. Und auch das Abschlussfeuerwerk werde nach Rücksprache mit der Feuerwehr durchgeführt, so Schubert. „Modern und attraktiv“ bezeichnete er das Programm des Schützenmarktes und würdigte das Distelhäuser Schützenmarktbier. Bürgermeister Roland Burger lobte die ehrenamtliche Arbeit des Marktmeisters Frank Helm und seines Teams für das schöne Festzelt. Das erste Wochenende sei „wunderbar“ verlaufen. Nachdem der Landesschützenmeister Roland Wittmer, extra aus München angereist, den Landesverband mit seinen 1,4 Millionen Mitgliedern vorgestellt hatte, erinnerte der Erste Schützenmeister Joachim Schmidt an die sportlichen Erfolge.

Die SG sei unter anderem mit fünf Teilnehmern bei der Deutschen Meisterschaft und mit 17 Mitgliedern bei den Landesmeisterschaften präsent gewesen. Aufgrund des neuen Baugebietes „Marienhöhe“ und der in der Nähe befindlichen Schießanlage müsse man sich mit der Stadt in Verbindung setzen, denn: „Die neuen Anwohner möchten natürlich ihre Ruhe.“ Dafür gelte es eine Lösung zu finden. Mit Spannung wurde der Auftritt des Gastdirigenten erwartet: Die Wahl fiel auf Thorsten Weber, den neuen Limbacher Bürgermeister und ehemaligen Buchener Beigeordneten. Beim „Badner Lied“ gab er souverän den Takt der Stadtkapelle vor, die ansonsten mit ihrem eigentlichen Dirigenten Alexander Monsch immer wieder musikalische Beiträge lieferte. Weiterer Brauch beim Frühschoppen: die Spenden für die Kinderheime Walldürn und Seckach. Der Schützenhut machte die Runde und so kamen insgesamt 423 Euro zusammen.

Nach dem Mittagessen folgte mit der Stadtkapelle ein kleiner Umzug durch die Fußgängerzone, ehe die Verantwortlichen und Musiker auf dem Schützenmarkt unter anderem eine Fahrt im „Artistico“ wagten.